Sommer 2018

In seiner Augustausgabe bewertet die amerikanische Zeitschrift Wine Spectator in der Sonderkategorie Hot Wines (the most exciting discoveries…) den Chianti Classico Riserva 2015 vom Castello di Volpaia mit 96 Punkten. Neben der hervorragenden Arbeit, die auf dem Weingut geleistet wird, hat natürlich der Jahrgang 2015 einen erheblichen Anteil an diesem großartigen Resultat. Befragt nach der Qualität dieses Jahrgangs, reagierten die Winzer – egal ob in Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien oder Italien – durchweg mit einem zufriedenen Grinsen. Deshalb möchten wir auf einige  2015er Weine hinweisen, die wir in unseren NEWSLETTERN (siehe November 2017) bislang nicht erwähnt haben.
Vom toskanischen Weingut Querciabella kommen der körperreiche Chianti Classico 2015 und der etwas schlankere und frischere Mongrana 2015 aus der Maremma.
Ebenfalls aus der Toskana kommen der Rosso di Montepulciano 2015 sowie der elegante Vino Nobile di Montepulciano  2015 von Poliziano, einem Betrieb, der von sämtlichen Weinführern seit Jahrzehnten als einer der führenden der Region genannt wird.

CASTELLO DI VOLPAIA
Chianti Classico DOCG 2015    17,00 €
Chianti Classico Riserva DOCG 2015     25,00 €

AGRICOLA QUERCIABELLA
Mongrana IGT 2015    16,00 €
Chianti Classico DOCG 2015    23,00 €

AZ. AGR. POLIZIANO
Rosso di Montepulciano DOC 2015     13,00 €
Vino Nobile di Montepulciano DOCG 2015     24,00 €

Eine wirkliche Neuheit in der ENOTECA sind die Weine von der Bodega La Mateoaus der spanischen Region Rioja. Ihr Basis Rioja Crianza Letargo besteht aus 85% Tempranillo, 10% Garnacha und 5% Graciano. Er wurde 12 Monate in teils neuen, teils gebrauchten Barriques ausgebaut und präsentiert sich mit  Aromen von getrockneten Früchten, Lakritze und leichte Vanillenoten.  
Ihre besten Weine tragen die Bezeichnung Coleccion de Familia und vereinigen in sich Substanz, Finesse, Reintönigkeit, Länge und Eleganz in Höchstform.  Die Crianza, hier schlicht als Vendimia 2015 bezeichnet, besteht zu 70% aus Tempranillo, 25 % Garnacha und 5% Graciano, stammt von 50 Jahre alten Rebstöcken und wurde 14 Monate in Barriques aus vorwiegend französischer Eiche ausgebaut. Die Reben für den Parcelas Singulares Ausbau sind noch ein paar Jahre älter, an die Stelle von Graciano tritt Mazuelo und der Ausbau erfolgte 18 Monate ausschließlich in französischer Eiche.

Rioja Letargo Crianza 2015   9,80 €
La Mateo Colección de Familia 2015    22,00 €
La Mateo Colección de Familia Parcelas Singulares    34,00 €

Februar 2018

Eine Frage, die fast alle Weinfreunde umtreibt, lautet: Was trinken eigentlich diejenigen, die so gut wie alles kennen, also Weinkritiker oder –händler am liebsten? Ein Hinweis findet sich  in Robert Parkers nahezu enzyklopädischem Buch „Parker Rhône“ im Kapitel über Châteauneuf-du-Pape. Der auch als Weinpapst betitelte Ehrenbürger dieses kleinen Städtchens, das im 14. Jahrhundert die päpstliche Sommerresidenz beherbergte, bekennt, die Weine, die er am häufigsten tränke, seien die Roten dieser Apellation mit ihrem herrlichen Duft, ihrem üppigen Geschmack, ihrer opulenten Struktur und ihrem berauschenden Alkoholgehalt.  Der sehr hoch eingeschätzte Jahrgang 2015 ist ein guter Anlaß zu einigen Empfehlungen.
Natürlich besitzt der Châteauneuf-du-Pape 2015 vom Weingut Pierre Ussegliodie oben beschriebenen positiven Eigenschaften der Weine dieser Region. Was aber noch mehr beeindruckt, ist die dazu scheinbar im Widerspruch stehende Eleganz und Subtilität, die die heutigen Besitzer Jean-Pierre und Thierry Usseglio ihrem Wein mitgegeben haben. Die beiden arbeiten auf traditionelle Weise. Die Trauben werden nicht entrappt; nach der Gärung in Zementtanks wird der Wein bis zu 18 Monate in vorwiegend gebrauchten kleinen Eichenfässern ausgebaut und vor der Abfüllung filtriert. Die Cuvée setzt sich aus 80% Grenache, 10% Syrah sowie kleinen Anteilen Cinsault und Mourvèdre zusammen. Als preiswerte Alternative gibt es einen Côtes du Rhône, der sich weit über den sonst üblichen Weinen dieser Region  erhebt sowie den durch einen 30 prozentigen Merlotanteil sehr charmant wirkenden Panorama.

Weniger bekannt als Châteauneuf-du-Pape sind die nordöstlich gelegenen Gemeinden Gigondas und Vacqueyras mit ihren gleichnamigen Apellationen. Für Kenner stellen ihre ähnlich strukturierten Weine allerdings eine preisliche Alternative dar. Die Domaine La Bouissiere hat sich in den letzten Jahren in die absolute Spitzengruppe der dortigen Weingüter vorgearbeitet. Nicht zuletzt verdanken Gilles und Thierry Faravel dies ihren hervorragenden Lagen, die in Gigondas (70% Grenache, 30% Syrah)  eine Höhe von 300 -500 Metern erreichen und zudem ähnlich steinig sind wie in Châteauneuf-du-Pape. Ihre Weine besitzen fleischige Fülle und mineralische Frische mit kräutrigen Noten. Der Vacqueyras (50%Grenache, 42% Syrah, 8% Mourvèdre) fällt etwas rustikaler aus als der glattere Gigondas. Die Weine werden in gebrauchten Barriques ausgebaut. Ein kleiner Anteil neuer Fässer kommt beim Gigondas Le Font de Tonin (83% Grenache, 17% Mourvèdre) zum Einsatz. Dieser Wein  zeichnet sich durch seine ungeheure Intensität und Reintönigkeit aus.

Châteauneuf du Pape Rouge 2015     33,00 €
Côtes du Rhône Rouge 2015     15,00 €
Vin de France’Panorama‘ 2016     11,50 €

Gigondas 2015     
23,00 €
Vacqueyras Rouge 2015     20,00 €
Gigondas Rouge La Font de Tonin 2015     37,00 €

Dezember 2017 Teil 2

Jedes Jahr im Herbst erscheinen die neuen Weinführer, die für uns natürlich Pflichtlektüre sind. Für die meisten unserer Kunden gibt es vermutlich andere Prioritäten. Daher möchten wir auf einige besonders interessante Bewertungen hinweisen.

Der Gault & Millau Weinguide Deutschland vergibt erstmals 100 Punkte für einen trockenen Riesling und attestiert dem Großen Gewächs aus dem Forster Kirchenstück 2016 von Bassermann-Jordan atemberaubende Perfektion. Auch die anderen Großen Gewächse sind mit 94 bis 98 Punkten außerordentlich hoch bewertet (Forster Jesuitengarten GG 2016 98 Punkte). Fazit: „Die aktuelle Kollektion großer Rieslinge überragt alles früher Dagewesene.“ Verfügbarkeit und Preise der Großen Gewächse Bassermann-Jordans auf Anfrage.
Zu Philipp Kuhn heißt es im Gault & Millau, er gehöre zu den wenigen Winzern, bei denen die Weißweine und die Rotweine auf Augenhöhe stehen. Seine Großen Gewächse aus der Riesling- und der Pinot Noirtraube sind mit 93 bis 96 Punkten ebenfalls sehr hoch eingestuft. (Pinot Noir 2014 GG Steinbuckel/Kirschgarten je 39,00 €, Frühburgunder 2013 28,00 €, Riesling Saumagen GG 2016, Riesling Schwarzer Herrgott GG 2016 je 31,00 €, Pinot Blanc Kirschgarten GG 201629,00 € ). Der Frühburgunder 2013 wurde in der Weinzeitschrift Fallstaff zum besten Frühburgunder Deutschlands gekürt.

Der maßgebliche österreichische Weinführer ist der Falstaff. Ludwig Hiedlers Weißburgunder Maximum (32,00 €) und der Grüne Veltliner Maximum 2015(31,00 €) bekommen von ihm jeweils 94 Punkte, der Chardonnay Toasted and Unfiltered 2015 93 (31,00 €). Aber auch sein “einfacher“ Grüner Veltliner Kamptal (12,00 €) bringt es auf 91 Punkte.

Und damit zum Gambero Rosso und seinen Vini d’Italia, dem ältesten der hier zitierten Weinführer. Seine Höchstbewertung sind die drei Gläser. Daß der Chianti Classico 2015 von Volpaia  (17,00 €) diese Auszeichnung erhielt, hat uns nicht sehr überrascht. Dann eher schon, daß der Rosso di Montalcino 2015 von Uccelliera (22,00 €) mit seinen drei Gläsern gegenüber dem Brunello des Weingutes die Nase vorn hat. Auf die drei Gläser gewissermaßen abonniert ist Stefano Cesari von Brigaldara. Folgerichtig steht diesmal sein Amarone Classico 2016 (34,00 €) auf dem Siegertreppchen.

Und last but not least noch einige Hinweise für die Liebhaber spanischer Rotweine. Von unserem Favoriten aus der Region Ribera del Duero Pago de Carraovejas gibt es eine kleine Menge des Jahrgangs 2015 (43,00 €), dem nach Einschätzung des Hauses bisher besten Jahrgang. Von diesem Jahrgang an gibt es nur noch einen Wein. Die Bezeichnungen Crianza und Reserva werden aufgegeben. Frisch eingetroffen sind derJoven Tinto Roble 2016 (15,00 €) und die Reserva 2014 (36,00 €) von Pago de los Capellanes  ebenfalls aus Ribera del Duero, sowie Roda Reserva 2012 (40,00 €) und Roda I Reserva 2010 (60,00 €) aus der Rioja.

Dezember 2017

Antonelli (Montefalco-Umbrien)
Der Sagrantino di Montefalco ist ein italienisches Weinmonument vom Range eines Brunello oder Barolo. An Bekanntheit kann er es freilich mit den beiden nicht aufnehmen und das liegt nicht nur an der geringeren Produktionsmenge. Die autochthone Sagrantinotraube gilt als die tanninreichste Rebsorte Italiens und benötigt daher einige Jahre Faß- und Flaschenreife. Gerade erst ist der Sagrantino di Montefalco 2012 der Kellerei Antonelli freigegeben worden,  ein Wein, der nach Angabe des Produzenten 30 Jahre alt werden kann. Um seinen hohen Gerbstoffgehalt zu zügeln, wurde er zunächst 6 Monate in 500 Liter Eichenfässer, dann 18 Monate in 2500 Liter Fässern ebenfalls aus Eiche und 12 Monate im Zementtank ausgebaut. Es folgte ein 12monatiges Flaschenlager. Erst kürzlich erhielt er den Internationalen Biopreis 2017. Mit 99 von 100 möglichen Punkten setzte er sich als bester Wein gegen 1057 Konkurrenten durch.

Montefalco Sagrantino DOCG 2012     34,00 €

Unter den Neuzugängen der vergangenen Wochen befinden sich einige Weine, die wir besonders hervorheben möchten.
Vom Weingut Dominio del Bendito aus der spanischen Region Toro kommt kommt mitEl Titan 2014 ein Wein, der seinen Namen zu Recht trägt. Er stammt von mehr als hundertjährigen Tempranilloreben, weist 15,5% Alkoholgehalt auf und beeindruckt mit seiner klaren und konzentrierten Frucht.
Attilio und Orlando Pecchenino aus dem piemontesischen Dogliani sind die Großmeister des Dolcetto. Der Dolcetto San Luigi und der komplexere Dolcetto Siri d’Jermu sind so etwas wie Referenzweine in ihrer jeweiligen Kategorie.
Schnell ausverkauft war der Primitivo 2015 von Felline, den der Gambero Rosso mit drei Gläsern auszeichnete. Der 2016er fällt eine Spur schlanker und eleganter aus, besitzt aber ebenfalls die charakteristische reife Frucht des Südens.

Dominio del Bendito El Primer Paso 2016     15,00 €
Dominio del Bendito Las Sabias 2013     24,00 €
Dominio del Bendito El Titan 2014     51,00 €

Dolcetto San Luigi 2016     12,50 €
Dolcetto Siri J’ermu 2015     17,00 €

Primitivo 2016     12,50 €

Oktober 2017

Giuseppe Gabbas (Nuoro – Sardinien)
Cannonau ist die meistangebaute Rotweinsorte Sardiniens und weltweit unter den am meisten verbreiteten die Nummer vier. Bekannt ist sie allerdings eher unter den Namen Grenache oder Garnacha. Beliebt ist sie deshalb, weil sie tanninarm ist und daher sehr weiche Weine hervorbringt. Soll ein Cannonau oder Grenache dennoch Struktur und Charakter haben, brauchen die Trauben Hitze, Trockenheit und Wind. Niedrige Erträge sind eine weitere Voraussetzung.
Giuseppe Gabbas‘ Weinberge liegen auf 240 bis 350 Metern Höhe in einem Tal zu Füßen des Supramonte in der rauhen Bergwelt der Barbagia im Nordosten Sardiniens, dem früheren Rückzugsgebiet der berüchtigten sardischen Banditen. Das dortige Klima ist ideal für den Cannonau und Giuseppe Gabbas, ein Musterexemplar an Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit wie der italienische Weinführer Gambero Rosso schreibt, der richtige Mann, um diesen Wein in seltene Höhen zu führen. Folgerichtig zeichnete die Redaktion des Gambero Rosso ihn 2015 als Winzer des Jahres aus und sein im Barrique ausgebauter DULE besitzt gewissermaßen ein Abonnement auf die 3 Gläser des Gambero.

Lillové Cannonau di Sardegna DOC 2016     14,00 €
Dule Cannonau di Sardegna DOC Classico 2013    22,00 €

Cantina di Mogoro (Mogoro –Sardinien)
Mit einer Jahresproduktion von 800.000 Flaschen ist diese Genossenschaftskellerei zehnmal so groß wie das Weingut von Giuseppe Gabbas. Dennoch gilt hier nicht die Devise Masse statt Klasse, wofür die zahlreichen internationalen Auszeichnungen stehen, die auf der Website der Cantina zu finden sind. Auch pflegt man hier speziell die einheimischen Rebsorten wie Semidano, Bovale oder Monica. Letztere erfreut sich besonderer Beliebtheit bei Weintrinkern, die Rotweine mit niedrigem Alkoholgehalt vorziehen.

Colle Moresco Monica di Sardegna DOC 2015     7,80 €
Nero Sardo Cannonau di Sardegna DOC 2015     9,00 € 

Juli 2017

Volpaia (Radda in Chianti)

Das Castello di Volpaia ist ein mittelalterlicher Borgo nahe Radda im Gebiet des Chianti Classico. Seine Weinberge liegen auf einer Höhe von 350 bis 580 Metern und zählen somit zu den höchstgelegenen der Region. Diese Höhenlage verhilft den Weinen zu einer seltenen Eleganz und Finesse. Hat man dann noch perfekt ausgereifte und gesunde Trauben aus einem Jahrgang wie 2015 zur Verfügung und einen önologischen Berater wie Riccardo Cotarella in der Hinterhand, kann das Ergebnis eigentlich nur ein Idealbild von Chianti sein: eine Frucht, die an Sauerkirschen erinnert mit einem festen dunklen Kern, sangiovesetypisches Tannin, feine Säure und eine perfekte Kombination von Leichtigkeit und Tiefe. Da der Wein 14 Monate in großen Eichenfässern lagerte, entfällt auch die Gefahr verfremdender Holzaromen.
Um gut und typisch zu geraten, so heißt es, muß der Vermentino das Meer sehen und spüren. Drei Kilometer vom Meer entfernt in der Maremma besitzen die Eigentümer des Castello di Volpai, die Familie Mascheroni Stianti ein weiteres Weingut. Der hier angebaute Vermentino Prelius verströmt den charakteristischen florealen Duft, im Mund nimmt man fruchtige Noten von Apfel und Ananas wahr, zu denen sich eine gute Dosis Mineralität gesellt. Auf beiden Weingütern werden die Weine nach biologischen Richtlinien produziert.

CHIANTI CLASSICO DOCG 2016 ;   16,00 €
VERMENTINO ‚PRELIUS‘ MAREMMA 2016 ;   11,00 €

Juni 2017

Im Sommer 2016 erreichten uns wahre Tatarenmeldungen von den Weingütern in Deutschland, Österreich und den nördlichen Regionen Frankreichs. Nicht enden wollende Regenfälle im Mai und Juni hätten den Reben schwer zugesetzt, die Ernte sei so gut wie verloren und man solle sich schon mal vorsichtshalber gut mit den Weinen des Jahrgangs 2015 bevorraten. Im Juli allerdings wendete sich das Blatt und nach den traumhaften Monaten August und September wurde doch noch alles gut – sehr gut sogar wie die ersten Verkostungen ergaben.
Im vorigen Jahr präsentierten wir Ihnen mit Matthias Wolf (Chardonnay und Weißburgunder!) und Georg Meier (Riesling und Grauburgunder!) zwei junge aber schon ungemein erfolgreiche Winzer als Neuzugänge in unserem Sortiment.
Zu ihnen gesellen sich in diesem Jahr mit Phillip Arnold (Heuchelheim) und Ben Rothmeier (Landau) zwei weitere Kollegen aus der starken Phalanx der Pfälzer Jungwinzer.

Phillip Arnold hat uns besonders mit seinen Terroir- und Lagenweinen beeindruckt, die er sehr gekonnt partiell in Holzfässern ausbaut.

WEISSBURGUNDER ‚KALKMERGEL‘ 2016 ;   10,00 €
SAUVIGNON BLANC ‚KAISERBERG‘ 2016 ;   14,00 €
GRAUBURGUNDER ‚HERRENPFAD‘ 2016 ;   14,00 €

Ben Rothmeier hingegen vinifiziert Weine mit relativ hohem Restzuckergehalt, die aber durch ihre  fast gleichhohen Säurewerte immer noch die Bezeichnung „trocken” tragen. Sie zeichnen sich durch ein feines Frucht- Säurespiel aus. Besonders hat es Rothmeier die Scheurebe angetan. Mit seiner „Scheurebe trocken” hat er schon mehrfach in Verkostungen die in ihrer Aromatik ähnlichen Sauvignons auf die hinteren Plätze verwiesen.

SCHEUREBE 2016;   11,00 €
CHARDONNAY 2016;   10,00 €

 

Dezember 2016

SO SEHEN SIEGER AUS…………

Eigentlich haben unsere Winzer auch schon in früheren Jahren Medaillen und Ehrentitel errungen. Selten haben wir danach gleich das Marketingglöckchen geläutet. Understatement ist eine Tugend, die wir durchaus zu schätzen wissen. In diesem Jahr gab es jedoch zwei gute Nachrichten, mit denen wir nicht hinterm Berg halten wollen.
Den Anfang machte Philipp Kuhn. Bei ihm sind wir es eigentlich schon gewohnt. Doch nachdem er mit fast schon naturgesetzlicher Regelmäßigkeit beim von der Fachzeitschrift VINUM ausgelobten Rotweinpreis abgeräumt hatte, triumphierte er dieses Jahr beim Rieslingpreis. (VINUM: ‚Schon wieder Philipp !‘) Und das gleich zweimal: einmal als Gesamtsieger über sämtliche Kategorien und dann mit dem ersten Platz in der Kategorie bester trockener Riesling (Riesling Im Großen Garten GG 2015). Wir gratulieren dem sympathischen Pfälzer, der bei allen Erfolgen ein ungemein lockerer, humorvoller und unkomplizierter Mensch geblieben ist. Ein Vorzeigewinzer wie er im Buche steht!

Die zweite Auszeichnung betrifft das Weingut Bassermann-Jordan,        ebenfalls aus unserer Lieblingsregion Pfalz. Auch mit diesem Weingut arbeiten wir seit Jahren mit großem Vergnügen zusammen. Der GAULT & MILLAU Weinguide Deutschland 2017 erkennt ihm den Ehrentitel  für die ‚Kollektion des Jahres‘ zu und schreibt: ‚Mit den 2015ern dürfte Kellermeister Ulrich Mell die beste Leistung seines Lebens eingefahren haben.‘ Und weiter: ‚Eine beeindruckende Kollektion mit sehr klaren, präzisen Weinen in der Mittelklasse und einer sehr differenzierten Phalanx von neun großen Gewächsen… und über allem schwebt der Riesling aus dem Kirchenstück.‘ Nicht zu vergessen ‚die sensationellen Süßweine.‘

Da wir  bei beiden Winzern – und zwar lange vor dem Medaillensegen- größere Kontingente mit vielen verschiedenen Weinen für Sie eingekauft haben, schnüren wir 3 Siegerpakete mit gut zehn Prozent Rabatt und versandkostenfrei. Das Angebot gilt solange der Vorrat reicht.

SIEGER-PAKET PHILIPP KUHN
1 Fl. Riesling Im Grossen Garten GG 2015;     30,00 €
1 Fl. Spätburgunder Tradition 2013;     14,50 €
1 Fl. Pinot Noir Steinbuckel GG 2013;     39,00 €
1 Fl. St. Laurent Réserve 2013;     23,00 €
1 Fl. Grauburgunder Löss 2015;     14,50 €
1 Fl. Riesling Tradition 2015;     10,50 €
Gesamtpreis: 116,00 € (statt 131,50 €)

SIEGER-PAKET BASSERMANN-JORDAN 
1 Fl. Riesling Forster Kirchenstück GG 2015;     62,00 €
1 Fl. Riesling Forster Ungeheuer Ziegler 2015;     20,00 €
1 Fl. Riesling Deidesheimer QbA feinherb 2015;     13,00 €
1 Fl. Chardonnay QbA trocken 2015;     11,00 €
1 Fl. Sauvignon Blanc 2015;     13,00 €
1 Fl. Scheurebe Auslese 0,375 l ;     22,00 €
Gesamtpreis: 125,00 € (statt 141,00 €)

KOMBI KUHN – BASSERMANN-JORDAN
1 Fl. Riesling Im Großen Garten GG 2015 Kuhn;     30,00 €
1 Fl. Pinot Noir trocken (Spätburgunder) Reserve 2013 Kuhn;     26,00 €
1 Fl. Grauburgunder Reserve 2015  Kuhn;     23,00 €
1 Fl. Riesling Forster Kirchenstück GG 2015 B-J ;     62,00 €
1 Fl. Riesling Forst 2015 B-J;     13,00 €
1 Fl. Scheurebe Auslese 2015 0,375 l 2015 B-J;     22,00 €
Gesamtpreis: 156,00 € (statt 176,00 €)

Oktober 2016

Casa Emma (Barberino Val d’Elsa-Toskana)
Allen Widrigkeiten zum Trotz, die der Jahrgang 2014 für die Winzer bereit hielt, ist es der Familie Bucalossi auch in diesem Jahr gelungen, einen herausragenden Chianti Classico zu produzieren. Einen großen Anteil daran hat der bekannte Önologe Carlo Ferrini. Strikte Ertragsbegrenzung, Handlese und gutes Mikroklima trugen dazu bei, daß ein feiner, fruchtig-eleganter und durchaus fleischiger  Chianti Classico mit beträchtlicher Länge entstand. Der Wein setzt sich aus 90% Sangiovese, 5% Canaiolo und 5% Malvasia Nera zusammen und reifte 122 Monate in großen Eichenfässern. Eine feine Säure, wie es sich für einen Chianti gehört, verleiht ihm eine animierende Lebendigkeit.

CHIANTI CLASSICO  2015 ;   15,00 €

Felline (Manduria-Apulien)
Die apulische Rebsorte Primitivo ist in den letzten Jahren zur vielleicht populärsten italienischen Rebsorte aufgestiegen. Der Primitivo 2015 von Felline, der dieses Jahr die begehrten 3 Gläser des Weinführers Gambero Rosso gewonnen hat, besitzt alle Qualitäten, denen dieser Wein seine Beliebtheit verdankt: geringe Säure, eine verführerische Fruchtsüße, die Assoziationen an dunkle Kirschen, getrocknete Feigen und mediterrane Kräuter gepaart mit einem vollen, weichen Körper. Er wurde 6 Monate in Barriques aus französischer Eiche ausgebaut und hat natürlich 14% Alkohol, sonst wär´s kein Primitivo!

Wer es etwas leichter haben möchte, findet im Alberello, einem Mischsatz von Negroamaro und Primitivo, eine interessante Alternative. Dieser im Stahltank ausgebaute Wein wirkt schlanker und frischer, besitzt aber dennoch eine beeindruckende Länge und Präsenz.

PRIMITIVO DI MANDURIA IPG 2015;   12,50 €
ALBERELLO SALENTO ROSSO IPG 2013;   8,80 €

Juli 2016

Vom perfekten Sommer 2015 profitierten nicht nur die deutschen Winzer, auch bei unseren beiden französischen Weißweinklassikern ist der Qualitätssprung gegenüber früheren Jahren auf Anhieb zu spüren.

Domaine des Cognettes (Clisson-Loire)
Der Muscadet Sur Lie 2015 von Stéphane und Vincent Perraud ist ein idealer Sommerwein. Er hat eine herrlich ausgeprägte Mineralität und durch den perfekten Reifegrad sehr weiche, dezente Fruchtaromen. Ein schlanker, geradliniger Begleiter zu Meeresfrüchten, aber auch als Aperitifwein bestens geeignet.

MUSCADET SÈVRE ET MAINE SUR LIE  2015 ;   9,80 €

Serge Laporte (Chavignol-Loire)
Auch der Sancerre 2015 des Weinguts Serge Laporte aus Chavignol ist in diesem Jahr außerordentlich gut gelungen. Für die Rebsorte typische Aromen von grüner Paprika und Stachelbeere sind gut eingebunden in Geschmackskomponenten wie Honigmelone und exotische Früchte. Er bereitet großes Trinkvergnügen.SANCERRE 2015 ;   15,00 €
Vie di Romans (Mariano-Isonzo)
Gian Franco Gallo ist der Großmeister der Weißweine im Friaul. Er bringt seine Weine generell erst 12 Monate nach der Füllung auf den Markt.
Auch die 2014er Jahrgänge sind sehr ausdrucksstark, gepaart mit einer enormen Perfektion.  Neu im Programm sind der im Barrique vergorene Pinot Grigio Dessimis 2014, der im Barrique ausgebaute Chardonnay Vie di Romans 2014 sowie der ebenfalls im Barrique ausgebaute Sauvignon Vieris 2014.CIAMPAGNIS VIERIS CHARDONNAY 2014 ;   24,00 €
CHARDONNAY VIE DI ROMANS 2014;   29,00 €
PIERE SAUVIGNION 2014;   29,00 €
SAUVIGNION VIERIS 2014;   29,00 €
PINOT GRIGIO DESSIMIS 2014;   29,00 €