SOMMERZEIT–RIESLINGZEIT, FRISCH UND KNACKIG

Juni/Juli ist Sommerzeit, Juni/Juli ist Aprikosenzeit. Jetzt erreicht unsere schönste und aromatischste Frucht ihren Gipfel. In der Küche lässt sich die Aprikose, auch jenseits von Aprikosentarte und Marillenmarmelade,  wunderbar kombinieren. Und sie hat als Eskorte einen fast natürlichen kongenialen Partner: den Riesling. Der nimmt die Aprikosendüfte auf und sorgt in behaglich sommerlicher Wärme für den erfrischenden Kick.
Die Enoteca hat ein breites Angebot von einigen der interessantesten Riesling-Erzeugern in ihren Regalen stehen. Wie gemacht für die Aprikosenzeit. Wir haben für Sie dreimal zwei Flaschen der deutschen Paradesorte in unserem Juli- Sommerpaket zusammengestellt: Riesling pur aus drei verschiedenen Herkünften zum reduzierten Preis:

2 Fl Riesling Forst 2018 Bassermann-Jordan, Deidesheim, Pfalz
2 Fl. Riesling Kastanienbusch 2018 Wolf, Birkweiler, Pfalz
2 Fl Riesling Spätlese Reiler Mullay-Hofberg 2018, Treis, Mosel

Im 6er Paket zusammen für 80,00 € (statt 96,00 €)  inklusive Versand und Verpackung 

Dazu gibt es von uns eines der schönsten Aprikosenrezepte, das wir kennen und das perfekt zu unseren Rieslingen passt. 100-mal probiert, 100-mal ist es passiert, dass die Gäste hinterher nach dem Rezept fragten. Es ist die leicht abgewandelte Rezeptur eines englisch-israelischen Kochs.

Brathühnchen mit Fenchel und Aprikosen
Für vier Personen:


Ein Bio-Brathühnchen,
2 Fenchelknollen
1/2 Orange, 1/2 Zitrone
5  Aprikosen
1 doppelten Ouzo (Arak, Pernod, Kräuterschnaps, Cognac)
1 Esslöffel körnigen Senf
1 Teelöffel Thymian
3 Teelöffel geschroteten Fenchelsamen
Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker, Paprikapulver edelsüß

Hühnchen zerteilen in acht Stücke: zwei Schenkel, zwei Brüstchen, zwei Flügel, zwei Rückenstücke. Pürzel, Flügelspitzen, Gurgel und Magen mit etwas Suppengrün und Zwiebel ansetzen und zu einer feinen Brühe auskochen, die anderweitig Verwendung findet.

Jetzt die Marinade ansetzen. Vier Esslöffel Olivenöl, den Ouzo, den Saft einer halben Zitrone und einer halben Orange vermischen. Senf dazu, eineinhalb gehäufte Teelöffel Salz, Pfeffer, einen Teelöffel Paprikapulver und den Thymian, eine Prise Zucker. Alles gut vermischen. Etwas Zitronenabrieb und Orangenabrieb dazu raspeln. In einer großen Schüssel die Marinade über die Hühnchenteile geben und zwei Stunden ziehen lassen.

Die beiden Fenchelknollen putzen und halbieren. Die Hälften wieder halbieren und die Viertel nochmal halbieren. Die so erhaltenen Achtel in kochendem Salzwasser zwei Minuten blanchieren, abtropfen lassen und ebenfalls in die große Schüssel mit der Marinade geben. Backofen anheizen auf 190 Grad. 

Eine sehr große Reine/Auflaufform oder einfach das Backblech mit wenig Olivenöl auspinseln und die Hühnerteile – aber nicht die Brüste! – darauf verteilen, Fenchelstücke in die Zwischenräume setzen und dann die zehn halbierten Aprikosenstücke in weitere Zwischenräume platzieren. Die Marinade drüber schütten. Zum Schluss den gemörserten Fenchel lässig drüberstreuen mit Priorität für die Hühnerteile. Ab in den Backofen für 30 Minuten. Dann erst die Hühnerbrüstchen dazugeben. Jetzt nochmal 20 bis 25 Minuten (je nach Größe des Huhns) zurück in den Ofen.

Nach 50 bis 55 Minuten Backzeit kommt das Hähnchen weitere 5 Minuten unter den Backofengrill (Salamander). Dabei wird die Haut schön knusprig und es riecht sagenhaft. Wer keinen Grill hat, muss ab der 40. Bratminute mit Oberhitze angreifen und immer wieder nachschauen, dass nichts verbrennt. Wenn die Teile nicht gleichmäßig knusprig werden, muss der Koch die ersten voll gebräunten Fleischstücke mit der Zange vorsichtig rausnehmen, ohne sich zu verbrennen. Die noch bleicheren Teile bleiben etwas länger unterm Grill.

Dazu passen Reis, Salat, Baguette – und natürlich ein saftiger aprikosenduftiger Riesling, der mit diesem Gericht zu großer Form aufläuft. Ausprobieren!

Juni 2020

Dies ist die Geschichte von einem Irrtum, der sich als Volltreffer erwies. Eigentlich wollten wir bei Château Guery im südfranzösischen Minervois den Wein Les Eolides bestellen. Diese Cuvée aus überwiegend Syrah mit Mourvèdre verbindet auf harmonische Weise Sanftheit und Kraft. Sie ist benannt nach einem Werk des Komponisten César Franck, der in dieser Gegend gern den Sommer verbrachte und sich vom hier immer wehenden, kühlenden Wind (Äolos, der Gott des Windes) inspirieren ließ.

Statt Eolides wurde es dann L’Esprit de Loi (der eigentlich gemeinte ‚Les Eolides‘ kam dann aber auch noch), ein Wein, der nach dem Erstgeborenen (Loi) des Winzers benannt wurde und zugleich eine Hommage an Montesquieus Schlüsselwerk der Aufklärung Vom Geist der Gesetze darstellt. Es handelt sich hierbei um einen reinsortigen Petit Verdot. Die Trauben dieser Rebsorte sind fast schwarz, klein, dickschalig und reifen sehr spät.

Der kleine Grünling – so lautet die Übersetzung – ist sehr tanninreich, nicht gerade säurearm, dunkelfarbig und besitzt viel Frucht und Würze. Die Traube braucht viel Wärme um richtig auszureifen. In kalten Jahrgängen ist der Wein einfach nur adstringierend, hart und bitter. Dies dürfte auch der Grund sein, weshalb etwa Château Margaux und Château Latour ihren Cuvées nicht mehr als 5 Prozent Petit Verdot zumuten möchten.

Der L’Esprit de Loi hingegen ist eine echte Überraschung. Er stammt aus dem heißen Jahrgang 2017 und wurde 12 Monate in Barriques aus Erst-, Zweit- und Drittbelegung ausgebaut. Mit seiner enorm klaren, dunklen Frucht und seinem wunderbaren Trinkfluss nimmt er sofort für sich ein.

Bleibt noch als Dritter im Bunde von Château Guery der Gres 2018. Hier gibt der Name keine Rätsel auf, denn Gres bedeutet schlicht Sandstein. Dieser Wein besteht gut zur Hälfte aus Grenache, hinzu kommen Syrah und Mourvèdre. Nur der Syrahanteil reifte in kleinen Holzfässern, die übrige Assemblage wurde in Stahl- und Betontanks ausgebaut.

Aus eins macht drei – drei Volltreffer aus dem Minervois. Die drei freuen sich auf Ihren Lammbraten und das erste Grillfest.

Solidarität in Flaschen

 

Liebe Kunden,

zunächst möchten wir mit diesem Rundbrief ein großes Dankeschön loswerden. Wir sagen herzlichen Dank all denen, die uns in dieser Krisenzeit unterstützt haben und weiter unterstützen. Mit dem Umsatz in den Restaurants ist uns zwar ein wichtiges Standbein komplett weggebrochen. Die Treue unserer Kunden hat aber zumindest einen Teil des Minus wettmachen können. Darüber hinaus zeigt es auch eine Verbundenheit, die über das rein Finanzielle und die gemeinsame Begeisterung für den Wein hinausgeht. Das hat uns sehr gefreut!

 Aber jetzt: kein Wort mehr über Corona in diesem Rundschreiben, versprochen! Dafür Solidarität in Flaschen. Wir haben für Euch zwei Frühlingspakete zum Vorzugspreis – jeweils minus zehn Prozent – geschnürt, die bestens in die Zeit passen. Tatsächlich wird gegenwärtig, wenn auch gezwungener Maßen, zuhause wieder mehr gekocht. Die neue Küchenoffensive macht noch mehr Spaß, wenn das Essen von einem anständigen Tropfen begleitet wird.

Zunächst unser Paket SECHS FÜR FÜNFZIG mit sechs preiswerten Weinen für alle Tage – darunter auch einige anschmiegsame Spargelbegleiter. In diesem Paket, das versandkostenfrei 50,00 Euro kostet, finden Sie:

  • 2018 Weißburgunder (1 Liter) vom Pfälzer Weingut Wolf, leicht, süffig, unkompliziert
  • 2019 Horizon Rosé, ein Frühlingsbote aus der Provence, trocken, spritzig, auch für die Terrasse
  • 2019 Silvaner alte Reben, Weingut Rinck, Pfalz, tolle Spargeleskorte, ambitioniert gemachter Silvaner mit richtig Wums
  • 2019 Freistil vom Weingut Philipp Kuhn, die trocken-filigrane Muskateller-Cuvée mit nur 10,5 Volt vom Top-Weingut
  • 2019 Riesling Kabinett (1 Liter)von Bassermann-Jordan, ein leichter, typisch saftiger Pfälzer Riesling, der Spaß macht
  • 2018 Primitivo Salento, von Castello Monaci, ein kräftiger farbtiefer Apulier, vom Eichenfass geküsst.

 

Und hier das zweite Paket: SECHS FÜR FÜNFUNDSIEBZIG, sechs richtig spannende Weine aus unserem Angebot zum wiederum um 10 Prozent reduzierten Preis und versandkostenfrei:

  • 2018 Grauer Burgunder vom Löss von Philipp Kuhn, opulenter, teilweise im Holz ausgebauter Top-Burgunder
  • 2019 Rosé Mas de Cadenet, Famille Negrel, provencalischer Spitzenrosé, enorm duftig, fein und frisch, bester Jahrgang
  • 2018 Forster Spitzenriesling von Bassermann-Jordan, aus einer der bekanntesten und exklusivsten Weinberglagen der Pfalz, mit mineralischem Biss.
  • 2019 Sancerre, Domaine Serge Laporte, schöner Sauvignon blanc von der Loire, viel feine Frucht, elegant und mit großer Frische
  • 2018 Côtes du Rhône, Cairanne , Vieilles Vignes, Klassewein des Weinguts Berthet Rayne aus typischem Rebsortenmix der südlichen Rhône. Tiefe Frucht, Substanz, Nachhaltigkeit.
  • 2016 Rioja Crianza Tio Martin, Bodegas D. Mateos, aus altem Traditionshaus mit moderner Prägung kommt ein eleganter Rioja mit gekonntem Barriqueausbau.

 

Zum Schluss wollen wir es nicht versäumen, unserem Pfälzer Weingut Philipp Kuhn zum 1. Platz beim Lagen-Cup Rot der besten deutschen Rotweine zu gratulieren. Kuhn war schon in den vergangenen Jahren Dauersieger beim Deutschen Rotweinpreis und beim Riesling-Championat. Auch wenn wir auf solche Wettbewerbe nicht zu viel geben, sind wir doch ungemein stolz, das Weingut Kuhn mit aktuell 27.  Weinen in Berlin zu vertreten. Philipps großartiger Siegerwein, der Pinot Noir 2015 aus der Spitzenlage Steinbuckel gehört ganz sicher zu den besten Spätburgundern Deutschlands. Er liegt hier bei uns ausgeruht und trinkreif im Regal – wir haben uns eine weitere Zuteilung sichern können. Der deutsche Rotweinsieger kostet 39,00 Euro

April 2020

Im Jahr 2019 wurde die Cantina Valpolicella di Negrar zum dritten Mal als beste Genossenschaftskellerei Italiens ausgezeichnet. Eine Spezialität der Winzer aus der Valpolicellaregion und auch dieser Kellerei sind Weine, die aus getrockneten Trauben gekeltert werden und als Amarone bekannt sind. Diese Weine können Alkoholgehalte von 16% und mehr aufweisen.
Eine Möglichkeit, diesen hohen Alkoholgehalt zu vermeiden und einem Valpolicella dennoch etwas von der Komplexität, Kraft und Aromatik des Amarone mitzugeben, ist das Ripassoverfahren. Hierbei durchläuft der Wein eine zweite Gärung auf den Trestern des Amarone. Ein exemplarischer Vertreter dieser Weinzubereitung ist derValpolicella Ripasso La Casetta 2016 mit seinen ausgeprägten Aromen von Trockenfrüchten. Der Verjago 2016 hingegen wird wie ein Amarone aus getrockneten Trauben vinifiziert. In diesem ist der Prozeß der Traubentrocknung mit 40 Tagen gegenüber einem Amarone um mehr als die Hälfte verkürzt. Das Ergebnis ist ein tiefgründiger, körperreicher Wein, der im Vergleich zum Ripasso mehr Frische besitzt.
Stefano Cesari vom Weingut Brigaldara ist ein weiterer renommierter Produzent in dieser Region. Von den zahlreichen Auszeichnungen, die seine Weine regelmäßig erhalten, möchten wir aktuellerweise nur auf die drei Gläser des Gambero Rosso für den Amarone Case Vecie 2013 und die zwei Gläser für den Valpolicella Case Vecie 2016 hinweisen.

Cantina Valpolicella di Negrar
Valpolicella Ripasso Classico Superiore La Casetta 2017, 
19,00 €
Valpolicella Classico Superiore Verjago 2016, 24,00 €
 
Az. Agr. Brigaldara 
Valpolicella Superiore Case Vecie 2016, 
14,00 €
Amarone Classico della Valpolicella 2015, 34,00 €
Amarone Classico della Valpolicella Case Vecie 2013, 44,00 €

Wir weisen gern auf die Möglichkeit hin, in unserem virtuellen Shop www.enoteca-blanck.de per Mausklick zu bestellen. Für Bestellungen im Wert von mindestens 120,00 € fallen keine Versandgebühren an. Sie können auch telefonisch ordern und sich beraten lassen: 
030 886 79 960.

Bitte beachten Sie auch unsere geänderten Öffnungszeiten:
Montag – Freitag:  13h bis 18h
Samstag: 10h bis 16h

März 2020

Liebe Kunden und Kundinnen unserer Enoteca,
 
in der gegenwärtigen Situation gilt es unnötige Kontakte zu vermeiden. Viele von Ihnen wollen oder können uns auch nicht mehr persönlich im Laden besuchen.
Trotzdem wird mehr denn je zuhause gekocht,  gegessen und getrunken – selbstverständlich auch Wein.

Daher weisen wir gern auf die Möglichkeit hin, in unserem virtuellen Shop www.enoteca-blanck.de per Mausklick zu bestellen. Für Bestellungen im Wert von mindestens 120,00 € fallen keine Versandgebühren an. Sie können auch telefonisch ordern und sich beraten lassen: 030 886 79 960.

In die nähere Umgebung (grob gefasst die westliche Berliner Innenstadt) liefern wir wie bisher auch selber aus. In diesem Fall behandeln wir die kostenfreie Mindestbestellmenge nach Absprache mit Ihnen flexibel.

Vor allem: Bleiben Sie gesund.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Enoteca-Team!


Bitte beachten Sie auch unsere geänderten Öffnungszeiten:
Montag – Freitag:  13h bis 18h
Samstag: 10h bis 16h