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| Unsere
Themen im März 2001 |
Sehr
geehrter Besucher,
bei den folgenden Texten handelt es sich um archivierte Mailingtexte.
Unser aktuelles Produktangebot mit den aktuellen Preisen, finden
Sie unter dem Menüpunkt Enoteca Shop. |
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Die
Region Katalonien
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Katalonien spielte in der Weingeschichte Spaniens schon immer
eine Pionierrolle. Nirgendwo anders gibt es eine so große
Anzahl experimentierfreudiger Weinkellereien wie hier.
Katalonien (Cataluña) unterteilt sich in die Provinzen
Gerona, Barcelona, Lerida und Tarragona, mit einer Gesamtfläche
in der Größe der Niederlande. Die Landschaft ist
schroff und zerklüftet; sie wird mit einer Treppe verglichen,
die von den Küstenebenen am Mittelmeer zu den Gipfeln
der Pyrenäen und ihren südlichen Ausläufern
hinaufführt. In den Gebirgsgegenden müssen die Hänge
teilweise terrassiert werden, um den Reben Halt zu geben.
Der größte Teil des Weines wird heute noch in Genossenschaftskellereien
erzeugt. Am stärksten konzentriert sich der Weinbau auf
die Küstenbereiche von Penedès und Tarragona mit
ihrem mediterranen Klima und heißen Sommern.
In Katalonien gibt es mehr geschützte Herkunftsgebiete
als in jeder anderen autonomen Region Spaniens. Insgesamt
sind es neun D.O. ("denominación de origen")-Bereiche.
Demnächst werden es zehn sein, nämliche eine D.O.,
die alle anderen D.O.'s Kataloniens einschließt. Diese
ist auf Betreiben der Großabfüller geschaffen worden,
damit sie so das Traubenmaterial für ihre Massenweine
in der ganzen Region zusammenkaufen können.
Bis vor wenigen Jahrzehnten lag der Schwerpunkt mehr auf Massenproduktion
als auf Qualität. Doch dieses Bild hat sich gründlich
geändert. Die zunehmende Produktion von hochwertigen
Weinen (hauptsächlich Rote) hat über Katalonien
und Spanien hinaus Aufsehen erregt.
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Penedés
ist mit 24 722 ha Rebfläche die größte D.O.
Kataloniens und hauptsächlich durch die Produktion des
Cava bekannt, ein Schaumwein, nach dem klassischen Verfahren
der Flaschengärung hergestellt wie Champagner, der hier
90% der Gesamtproduktion Spaniens abdeckt. Hier werden auf
Tausenden Hektar mehr als 230 Millionen Flaschen jährlich
erzeugt - von Supermarktqualität bis zur absoluten Spitzenklasse.
Erst in den letzten 30 Jahren kam der Durchbruch für
Stillweine.
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Huguet
de Can Feixes

(Cabrera d'Anoia)
Huguet gehört
zu den wenigen Erzeugern, die die sehr guten natürlichen klimatischen
und geologischen Voraussetzungen nutzen, um weiße Stillweine
und Rotweine von hoher Qualität zu produzieren. Schon seit
längerer Zeit finden Sie in unserem Angebot die Weine von Huguet
/ Can Feixes (siehe Prospekt Sommer 2000 und Oktober 2000)
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CAVA BRUT
NATURE 1997
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29,00
DM |
CAN FEIXES BLANC Seleccio 1999
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15,80
DM |
| CAN
FEIXES NEGRE SELECCIO 1997 |
23,00
DM |
Miguel
Torres

(Villafranca del Penedés)
Vor allem ist
es Miguel Torres zu verdanken, dass eine Reihe hochwertiger Rebsorten
und neue Kellereitechniken in Penedés eingeführt wurden:
er war der erste, der in Spanien die temperaturgeregelte Gärung
in Edelstahltanks verwendete.
Schon im Dezember 99 stellten wir Ihnen den Mas La Plana Gran Coronas
aus dem großartigen Jahrgang 1994 vor, ein Verschnitt aus
85% Cabernet Sauvignon und 15% Tempranillo.
GRAN
CORONAS "MAS LA PLANA" 1994
|
65,00
DM |
"Aus dem
Nichts zum Ruhm in zehn Jahren", so beschreibt ein spanischer
Weinführer die Entwicklung des Priorato, das sich mittlerweile
als Ursprungsgebiet hochklassiger Rotweine etabliert hat. So wird
inzwischen der berühmteste Wein der D.O, der L'Ermita von Alvaro
Palacios mit rund 700,--DM gehandelt. Seinen Namen und die Tradition
der Weinbereitung verdankt das Anbaugebiet den Mönchen des
Kartäuserklosters Scala Dei.
Diese D.O. im Hinterland von Tarragona ist ein von hohen Bergketten
umschlossenes Gebiet von engen Tälern und extremen Steillagen
mit kargen Schieferböden; vergleichbare Bedingungnen existieren
an der Mosel, der nördlichen Rhone und im portugiesischen Duoro-Tal.
Von den einstmals 10.000 ha Rebfläche existieren heute gerade
noch - oder besser gesagt wieder - knapp 2000 ha. Eine genaue Erfassung
ist allerdings wegen der Geländestruktur schwierig, und so
zählen die Winzer ihren Besitz hier lieber nach Rebstöcken.
Gerade hat Miguel Torres ein 100000 Stöcke-Projekt begonnen,
und auch andere Großinvestoren stehen auf dem Sprung. Allerdings
kann niemand 60 Jahre alte Rebstöcke pflanzen, und so wird
es wohl in absehbarer Zukunft zwar erheblich mehr Priorato-Weine
geben, doch die Dichte, Tiefe und Konzentration, für welche
diese Weine berühmt sind, haben ihren Ursprung eben in den
bis zu über hundert Jahre alten Reben. Das andere prägende
Merkmal dieser Weine ist ihr mineralischer Charakter. Man kann den
Schiefer tatsächlich schmecken.
Traditionell wurde hier immer Cariñena und Garnacha angebaut,
die 15% Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah sind neueren Ursprungs.
CLOS
MOGADOR

(Gratallops)
René
Barbier war einer der fünf Weinmacher der ersten Stunde des
Priorato. Seine eigenwillige Persönlichkeit drückt sich
auch in der Weinbereitung und schließlich im Flascheninhalt
aus. Als Weinpresse dient ihm eine alte Olivenölpresse. Sie
ermöglicht es, den Most laufend zu verkosten und den Preßvorgang
im richtigen Moment zu beenden.
Um eine höchstmögliche Qualität zu erzielen, gibt
er sich mit einer sehr geringen Mostausbeute zufrieden. Die Gärung
findet in Kunststofftanks statt. Anschließend werden Garnacha
und Cabernet (je 40%) in Barriques aus französischer Eiche
ausgebaut, der Syrah (20%) kommt ins 500 L große Eichenfaß.
Die Faßreife beläuft sich je nach Jahrgang auf 12-18
Monate.
Die Weine von René Barbier werden von Jahr zu Jahr besser.
Hervorzuheben ist auch diesmal wieder die Opulenz und Dichte dieses
Weines.
CLOS
MOGADOR 1998
|
90,00
DM |
Alvaro
Palacios

(Gratallops)
Wie René
Barbier war Alvaro Palacios einer der Mitbegründer des neuen
Priorato-Ruhmes. Seine beiden Einzellagen - Weine Finca Dofi und
L'Ermita besitzen inzwischen Kultstatus, und Alvaro läßt
sich diesen Ruhm entsprechend bezahlen. Aber in seiner ultra-modernen,
sehr schönen und neuen Bodega, wird auch der Les Terrasses
(50% Garnacha, 30% Carinena, jeweils 10% Cabernet und Syrah) erzeugt,
der seinen Preis mehr als wert ist. Das Traubenmaterial stammt zum
Teil aus Zukäufen, der Ausbau erfolgt in Zweitbelegung in Barriques,
die zuvor zur Lagerung der beiden anderen Weine verwendet wurden.
Der 98er Les Terrasses kann die jahrgangsbedingten Vorteile voll
ausspielen: dunkle Beerenfrucht mit einem Hauch von Thymian, mineralische
Noten und im Mund eine schöne Frische. Der Kellermeister gibt
ihm eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren.
Der 98er Finca Dofí wurde 17 Monat in B arriques aus französischer
Eiche ausgebaut und ist weder geschönt noch gefiltert.
LES
TERRASSES 1998
|
38,00
DM
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FINCA
DOFÌ TINTO 1998
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98,00
DM
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La
Conreria de Scala Dei

(Scala Dei)
In einem Seitenflügel
des aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kartäuserklosters Scala
Dei haben sich zwei junge Weinmacher eingenistet: Jaime Sabate und
sein Önologe Jordi Vidal. Früher hat Sabate seine Trauben
an die Genossenschaft verkauft, nun kauft er selbst alte Weinberge,
da er Geschmack am Weinmachen gefunden hat. Seinem Laudes merkt
man die Herkunft von sehr alten Rebstöcken an. Das üppige
Bouquet wird von reifer, gekochter Frucht dominiert, im Mund beeindruckt
der Wein durch ein Höchstmaß an Konzentration.
Cims
de Porrera

(Porrera)
Schon als dieser
Wein vor zwei Jahren zum ersten Mal auf den Markt kam, galt er als
Sensation. Auch die beiden Folgejahrgänge werden zu den Spitzenerzeugnissen
des Priorato gezählt. Cims de Porrera ist die Frucht einer
Kooperation zwischen der Kooperative von Porrera, José Luis
Perez (Mas Martinet) und dem bekannten katalonischen Liedermacher
Lluis Llach. Die Rebsortenzusammensetzung ist die für diese
Gegend geläufige: 65 % Cariñena, 30% Garnacha, 5% Cabernet
Sauvignon. Mit dem Jahrgang 1998 gibt es auch einen kleinen "Cims",
den Solanes. Dieser Wein setzt sich im wesentlichen aus Cariñena-Trauben
zusammen und wird in Zweitbelegung in den Barriques des großen
Bruders ausgebaut.
Neu:
CIMS
DE PORRERA 1998
|
150,00 DM |
Neu:
SOLANES 1998
|
38,00
DM |

Tarragona ist neben dem Penedés mit 23 700 ha die zweitgrößte
D.O. im südlichsten Teil von Katalonien. Diese D.O. ist sehr
heterogen, zu ihrer Produktionszone gehören 75 Gemeindebezirke,
die in die Subzonen Tarragona Campo und Falset unterteilt sind.
Die Witterungsbedingungen sind in beiden Subzonen sehr unterschiedlich.
In Tarragona Campo herrscht ausgesprochenes Mittelmeerklima, in
Falset im bergigen Hinterland wird der kontinentale Einfluß
deutlich spürbar. Die Sommer sind hier sehr trocken.
Bis weit in das 20. Jh. waren die Weine Tarragonas hauptsächlich
stark und süß, sie galten als preiswerte Alternative
zum Portwein.
Capçanes

(Falset)
Die Weine aus
der Subzone Falset haben vom Rebsortenspiegel, den klimatischen
und geologischen Bedingungen wenig mit denen der Küstenzone
zu tun, und in der Tat wird es wohl in naher Zukunft zur Gründung
einer eigenen D.O.Monsant kommen.
Schon seit gut 2 Jahren sind die Weine der Genossenschaftskellerei
Capçanes eine feste Größe in unserem Programm
(siehe ENOTECA im Dezember 2000). Als Neuigkeit können wir
Ihnen eine Minimenge des wohl einzigen koscheren Wein Spaniens anbieten.
Der Flor de Primavera Tinto "Peréj Ha abib" wird
in Anwesenheit des Rabbis von Barcelona vinifiziert. Die Produktion
dieses Weines war die eigentliche Initialzündung für die
modernen Eigenabfüllungen der Kooperative. Abgesehen von den
Besonderheiten seiner Zubereitung, die an dieser Stelle nicht ausgebreitet
werden können, halten ihn viele für den besten Wein der
Genossenschaft.
Neu: FLOR
DE PRIMAVERA TINTO "PEREJ HA'ABIB"
|
56,00 DM |
Cooperativa
Agricola del Masroig

(Montefiascone)
Auch diese Genossenschaft
wandelt seit einigen Jahren auf neuen Pfaden. Vorstellenswert erscheint
uns vor allen die Crianza Les Sorts (40% Cabernet Sauvignon, 27%
Garnacha, 18% Cariñena. 9% Tempranillo, 6% Syrah, 15monatiger
Barriqueausbau). Diese erinnert sehr an den Costers del Gravet der
Nachbarn aus Capçanes.
Neu: LES
SORTS 1998
|
29,00
DM |

Unmittelbar westlich von Penedès und etwa 50 km nördlich
von Tarragona bilden das Francoli- u. das Anguera-Tal eine natürliche,
von Gebirgszügen umschlossene Senke, die Conca (Becken) de
Barberà. Die durchschnittliche Höhe von 500 m hat ein
etwas kühleres und feuchteres Klima zur Folge. Der Kalksteingehalt
des Bodens begünstigt die Produktion von eleganten, frischen
und fruchtigen Weinen.
Dominiert wird die 10150 ha große Region einerseits noch von
Reben, die der Produktion von hochwertigen Cavas dienen, andererseits
von Garnacha und Trepat, eine nur hier vorkommende Sorte, die zu
Roséwein verarbeitet wird und immer noch ein Viertel der
Gesamtproduktion ausmacht. Zunehmend werden jedoch die Rebsorten
Tempranillo, Pinot Noir, Merlot und Cabernet angebaut, die besonders
von diesem Klima und Boden profitieren. Torres hat mit seinem Grans
Muralles gezeigt, daß die Conca de Barberà über
das Potential für die Produktion großer Rotweine verfügt.
Die Trauben für diesen Wein - im wesentlichen Monastrell und
Garnacha - werden in unmittelbarer Nachbarschaft des Klosters Poblet,
einer Zisterziensergründung aus dem Jahre 1151, angebaut.
Neu: TORRES
GRANS MURALLES 1997
|
110,00
DM |
Mas
Foraster

(Montblanc)
Diese Bodega
verfügt über 22 Hektar, davon sind neun mit Rotweinreben
(Tempranillo und Cabernet) bestockt und nur Rotwein wird selbst
abgefüllt. Eine Crianza des ausgezeichneten Jahrgangs 1998
fanden wir sehr vorstellenswert. Der Wein wurde 18 Monate im Barrique
ausgebaut. Zwar zeigt er sich in der Nase noch sehr verschlossen,
im Munde jedoch offenbart sich der Wein sehr konzentriert mit einer
schönen Länge und animierenden Schokoladentönen.
MAS
FORASTER CRIANZA 1998
|
28,00 DM |
Die Produktionszone dieser 13 391 ha großen D.O. erstrekt
sich über 12 Gemeindebezirke im Westen der Provinz Tarragona.
Batea und Gandesa sind die bedeutendsten Orte mit je einem Drittel
der gesamten Rebfläche. Es herrscht Mittelmeerklima mit starkem
Kontinentaleinfluss, d.h. die Winter sind kalt und die Sommer sehr
heiß. Hier findet man in einer bukolisch anmutenden Landschaft,
die von schroffen Bergketten eingerahmt wird, in sanft gewellten
Hügelland Mandel-, Oliven- und Weingärten, die von moderneren
Zeiten gänzlich unberührt erscheinen. Leider waren diese
jedoch auch am Weinbau vorbeigegangen. Vornehmlich wurden hier Rancios,
d.h. trockene oder süße aufgespritete Weine aus sehr
alten und ertragsschwachen Garnacha Blanca-Reben erzeugt.
Da die Nachfrage nach diesen Produkten einerseits stetig zurückging
und
andererseits keine wirtschaftliche Nutzung des alten Rebbestandes
möglich war, war ein Umsteuern unumgänglich. So wurde
der Rebbestand grundlegend verändert, der Gesamtbestand an
weißen Trauben (noch in den 80iger Jahren entfielen 77% des
Rebbestandes auf Garnacha Blanca) zugunsten von roten erheblich
reduziert.
Vinyes
i Cellers Clua

(Villalba dels Arcs)
Xavier Clua
ist ein junger Mann und doch schon recht selbstbewußt. Seine
fundierte önologische Ausbildung verdankt er der Weinbaufachschule
in Falset, und für seine Weine kann er aus 60 ha Rebfläche
die geeignetsten Trauben auswählen, denn mehr als 25.000 Flaschen
füllt er nicht ab. Den preisgekrönten Mas d'En Pol '99
stellten wir Ihnen bereits im letzten Oktober vor; jetzt gibt es
den Millenium 1998; 18 Monate Barriqueausbau verleihen ihm Gewicht
und Finesse und der hohe Garnachaanteil (65%, dazu noch 20% Cabernet
und 15% Tempranillo) gibt ihm eine schöne Fruchtsüße
und Süffigkeit. In seinem Keller hütet der Meister übrigens
ein Fäßchen eines roten Süßweins aus uralten
Garnacha und Cariñenareben - der reinste Nektar! Leider gibt
es davon so wenig, daß man sich schon selber zu ihm bemühen
muß, um eine Kostprobe zu bekommen oder gar eine Flasche erstehen
zu können. Was es aber demnächst geben wird, ist eine
Crianza.
MAS
D'EN POL 1999
|
19,80
DM |
MILLENNIUM
1998
|
70,00 DM |
Celler
Barbara Fores
(Gandesa)
Hier begann
man Ende der 80er Jahre schrittweise damit, die Weißweinrebstöcke
herauszureißen und Cabernet Sauvignon, Garnacha Tinta, Syrah
und Merlot zu pflanzen. Unterstützung hierbei fanden die Eigentümer
Carmen Ferrer und Manuel Sanmartina bei José Luis Perez von
Mas Martinet. Mit dem 97er wurde der erste Jahrgang einer Rotweincuveé
kommerzialisiert.
Der Coma d'En Pou, obgleich nicht von der Gunst eines überdurchschnittlichen
Jahrgangs bedacht, wurde in Spanien als Sensation gefeiert. Unseren
Verkaufszahlen nach müssen das die ENOTECA- Kunden wohl ähnlich
gesehen haben.
Jetzt können wir Ihnen aber den Jahrgang 1998 anbieten. Der
Wein wurde 18 Monate in neuem Barrique aus Allier-Eiche ausgebaut;
er ist weder geschönt noch gefiltert. Im Vergleich zu seinem
Vorgänger hat er an Ausdruckskraft und Eleganz gewonnen, seine
opulente Beerenfrucht erscheint geschliffener. Ende April werden
wir Ihnen auch eine Crianza anbieten können, die in den gebrauchten
Fässern des Coma d'En Pou ausgebaut wurde. Und als Reminiszenz
an die Tradition der Region halten wir eine kleine Menge des El
Quinto 1999 bereit. Diese körperreiche Weiße stammt von
30-50 Jahre alten Garnacha-Blanca-Reben und wurde in gut getoasteten
Eichenholzfässern ausgebaut. Seine spürbare Säure
weist ihn aber durchaus als modernen Weißwein aus.
BàRBARA
FORÉS COMA D'EN POU 1998
|
52,00
DM |
EL
QUINTO 1999
|
38,00
DM |
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Ampurdán
(Emporadá)-Costa Brava
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Diese Region liegt ganz oben in der Nordostecke Kataloniens, im
Nordwesten der Provinz Gerona, an der Grenze zu Frankreich. Von
den insgesamt 2 977 ha Rebfläche werden noch 85% von Genossenschaften
bzw. Großproduzenten kontrolliert. Den Rest teilen sich 11
private Weingüter.
Es herrscht mediterranes Klima mit ständigen Winden aus dem
Landesinneren und kalten Luftströmungen aus dem Norden.
Mas
Estela

(Selva de Mar)
So ähnlich
stellen Sie sich vermutlich Ihr Lieblingsweingut vor - wir übrigens
auch:In einem kleinen, windgeschützten Tal 120 m hoch über
dem pittoresken Küstenort Selva de Mar gelegen, wird es vom
Besitzerehepaar und seinen beiden Söhnen bewirtschaftet. Der
Winzer, von Beruf eigentlich Architekt, hat die relativ kleine Bodega
sehr durchdacht, intelligent und mit Sorgfalt für das kleinste
Detail eingerichtet. Sehenswert ist auch das alte aus Naturstein
gebaute Wohnhaus. Die Rebstöcke (Chardonnay, Garnacha und Syrah)
stehen auf Schieferterrassen, die keine maschinelle Bearbeitung
zulassen. Da die Rebstöcke schon alt sind, die Niederschläge
gering und der Boden die Feuchtigkeit nicht speichert, bleiben die
Beeren klein und die Weine geraten sehr konzentriert. Gerne würden
wir Ihnen den phantastischen Chardonnay anbieten, aber die Produktion
ist so gering, dass man uns aufs nächste Jahr vertrösten
mußte.
Vom Roten gibt es immerhin 14.000 Flaschen. Die beiden Rebsorten
Syrah und Garnacha werden getrennt vergoren, wobei man Wert auf
eine ausgedehnte Maischestandzeit legt. Danach werden sie gemeinsam
für ein Jahr in Barrique aus amerikanischer Eiche ausgebaut.
Ein vielbeschworener Begriff ist zurzeit der vom "Terroircharakter"
eines Weines. Den Weinen von Mas Estela ist dieser in höchsten
Maße zu eigen.
ViñA
SELVA DE MAR 1998
|
50,00 DM |

Dalcamp
S.L

(Leida)
Zu guter Letzt noch ein Wein ohne D.O.: Der Monte Nery stammt aus
Lleida und damit gerade noch aus Katalonien, wird aber der Ordnung
halber demnächst der D.O. Somontano zugeschlagen (Region Aragon).
Dieser cassisfruchtige Wein dürfte vor allem die Liebhaber
von Übersee-Cabernets ansprechen.
MONTE
NERY CRIANZA 1996
|
19,80 DM |
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Die
meisten der hier vorgestellten Weine können am Freitag,
den 23.03.01 und am Samstag, den 24.03.01 zu den bekannten
Öffnungszeiten in der ENOTECA verkostet werden.
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Enoteca Blanck & Weber GbR
Inh: Werner Blanck und Jürgen Weber
Ludwigkirchstraße 11 10719
Öffnungszeiten Mo-Fr 11-20 Sa 10-16 Uhr
Telefon: (030) 88 67 99 60 Telefax: 88 67 99 61
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