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Unsere Themen im Juni 2004

Sehr geehrter Besucher,
bei den folgenden Texten handelt es sich um archivierte Mailingtexte. Unser aktuelles Produktangebot mit den aktuellen Preisen, finden Sie unter dem Menüpunkt „Enoteca Shop“.

  Deutschland
Bassermann Jordan
  Österreich
Hiedler
Lagler
Nigl
  Spanien
Pago Florentino
Estefania
Garciarevalo
  Italien
Vie di Romans
Pieve del Vescovo
Garciarevalo

Liebe ENOTECA-Kundinnen und Kunden,


an die Weine des Jahrganges 2003 knüpfen sich in Deutschland hohe Erwartungen. Ein Sommer mit Temperaturen wie man sie gewöhnlich nur jenseits der Alpen findet, sollte auch großartige Weine hervorbringen! Winzer und Kellermeister äußern sich jedoch weniger enthusiastisch. Bei den durchgängig hohen Temperaturen gab es Probleme hinsichtlich der Säurebildung, und die übermäßige Trockenheit setzte die Reben unter Trockenstreß. Hohe Mostgewichte zu erzielen war naturgemäß kein Problem, aber wenn es nur darum ginge, könnte man das Weinmachen gleich den Kollegen im Süden überlassen. Für die Frische und Feinheit, die gerade die Weißweine aus den nördlicheren Regionen auszeichnen, sind jedoch gerade höhere Niederschläge und tiefere Temperaturen die Voraussetzungen.
Man muß die Dinge also differenziert betrachten, wie es so schön heißt. Bei den Rotweinen gibt es erwartungsgemäß großartige Resultate. Auch die weißen Burgundersorten (Chardonnay, Weißburgunder und Grauburgunder) scheinen von den hohen Temperaturen profitiert zu haben.
Weine mit niedrigem Mostgewicht zu produzieren war dagegen, wie oben angedeutet, eher schwierig. Bei vielen Kabinettweinen und sogar bei einfachen Qualitätsweinen wird es sich um verkappte Spätlesen handeln. Wer also eine preiswerte (Quasi-)Spätlese sucht, kann beim 2003er leicht fündig werden, wer leichtere Weine bevorzugt, wird möglicherweise Probleme haben. Bei etlichen Rieslingen des Jahrgangs, die wir bereits verkosten konnten, fielen uns überdies unangenehme Bitternoten auf – Folge des Trockenstresses, wie man uns erklärte.
Von Bassermann-Jordan sind aus dem Jahre 2003 schon einige Weine bei uns eingetroffen, die Weingüter Heyl zu Herrnsheim und Dr. Loosen füllen die meisten Weine traditionell erst Mitte des Jahres ab.
Deutlich weniger zurückhaltend als ihre deutschen Kollegen zeigen sich die österreichischen Winzer, wenn man sie auf den Jahrgang 2003 anspricht. Übereinstimmend berichten sie von voll ausgereiftem, hundertprozentig gesundem Traubengut, das, so Ludwig Hiedler, sogar Spontanvergärung zuließ. Auch die Säurewerte werden durchgehend als völlig ausreichend bezeichnet; der Alkoholgehalt liegt durchschnittlich ein halbes Prozent höher als sonst.
Neuigkeiten gibt es von „unseren“ Winzern abgesehen von einem Muskateller von Lagler nicht. Dieser, von Lagler als Muskateller neuen Stils bezeichnet, schmeckt trotz seiner zwölf Gramm Restzucker eher trocken und eignet sich speziell als Begleiter zu Gerichten der exotischen Küche. .Auch hier sind noch nicht alle Weine aus dem Jahr 2003 abgefüllt; den hochwertigeren Weinen geben die Winzer mehr Zeit zur Entwicklung im Faß. Die folgenden Weine sind jedoch schon bei uns erhältlich:

Deutschland

 

Weingut Bassermann-Jordan

(Deidesheim – Pfalz)

RIESLING KABINETT TROCKEN 1 L 2003

7,30 €
WEISSBURGUNDER 2003 7,60 €
CHARDONNAY 2003 8,50 €
GRAUBURGUNDER 2003 8,50 €
RIESLING KIESELBERG SPÄTLESE 2003 11,60 €

 


Österreich

 

Weingut Hiedler

(Kamptal)

GRÜNER VELTLINER 1 L 2003

4,80 €
GRÜNER VELTLINER LÖSS 2003 6,50 €
GRÜNER VELTLINER SPIEGEL 2003 7,20 €
GRÜNER VELTLINER VIER WEINBERGE 2003
8,60€
WEISSBURGUNDER SPIEGEL 2003 9,00 €


Weingut Lagler

(Wachau)

GRÜNER VELTLINER STEINFEDER 2003 7,40 €
GRÜNER VELTLINER FEDERSPIEL BURGBERG 2003 8,60
SAUVIGNON BLANC FEDERSPIEL 2003 11,40
MUSKATELLER ‘DER ERSTE’ 2003 12,00
RIESLING FEDERSPIEL VON DEN TERRASSEN 2003 12,00


 

Weingut Nigl

(Krems)

GRÜNER VELTLINER 1 L 2003

4,80 €
GRÜNER VELTLINER RIED GÄRTLING 2003 6,90 €
GRÜNER VELTLINER KREMSER FREIHEIT 2003 7,90 €
BLAUER ZWEIGELT 2002 7,00 €
ZWEIGELT BARRIQUE 2002 10,60 €

 



 
Spanien

 

Bodegas y Viñedos La Solana

(Ciudad Real – La Mancha)

Häufig stellt man uns die Frage. „Wie entdeckt ihr eigentlich neue Weine?“ und verbindet damit die Vorstellung, die Herren Weinhändler führen durch die schönsten Gegenden dieser Welt, was die Weinbaugebiete ja oft auch sind, und besuchten allerlei Weingüter – vergnüglich, vergnüglich! – um so immer wieder erstaunliche Entdeckungen zu machen. Die Realität ist leider prosaischer: Neue Produkte finden wir in der Regel auf Weinmessen durch gezieltes Verkosten. Das setzt gründliche Recherche voraus, bei der Fachpublikationen unverzichtbare Dienste leisten. Auch Tips von Kollegen oder Weinjournalisten können sich als wertvoll erweisen. Wenig ergiebig sind erfahrungsgemäß die diversen Probeflaschen, die uns von Produzenten oder Importeuren zugeschickt werden. Manchmal geht es aber auch so: Man ist bei Freunden zum Essen eingeladen, und die in Spanien lebende Schwester eines Freundes bringt eine Flasche mit einem unbekannten Etikett mit. Man öffnet die Flasche, man probiert, und schon schlägt anfängliche Skepsis in Erstaunen, bald sogar in Begeisterung um. Der Wein ist wirklich prima! Auch die Tischgenossen finden ihn ausgezeichnet. Reife, dunkle Steinobstfrucht wird konstatiert, rauchige Noten, ja sogar den Geruch von Sattelleder adeligster Provenienz will eine besonders sensible Nase erschnüffelt haben. Konzentration, gute Länge, erfreulicher Abgang und erhebliches Potential sowieso! Und schmackhafte Tannine!
Bei einer eilig angesetzten Vergleichsprobe mit konkurrierenden Weinen bestätigt der Pago Florentino, so heißt der Wunderwein, seine Qualität; er ist der Einzige, der auch nach mehr als einer Stunde nicht seine Festigkeit verliert. Damit ist die Sache entschieden – der Wein gehört ins ENOTECA-Sortiment!
Er stammt aus der Region La Mancha, auch wenn er sich nicht mit der Bezeichnung der D.O. (Ursprungsregion) schmückt. Offenbar findet der Hersteller den Namen dieser Region, die als Quelle vieler schwacher Massenweine bekannt ist, eher imageschädigend. Nur ein stilisierter Ritter von der traurigen Gestalt auf dem Etikett gibt einen dezenten Hinweis auf das größte, zusammenhängende Weinanbaugebiet der Erde.
Besitzer dieses Weingutes ist Florentino Arzuaga. Der aus Bilbao stammenden Familie Arzuaga, die ihr Geld im Textilgeschäft gemacht hat, gehört bereits das renommierte Weingut Arzuaga Navarro in der Region Ribera del Duero. Florentino Arzuaga kennt sich also bestens mit Tempranillo aus; um diese Rebsorte handelt es sich hier wie dort. Die Reben stehen in nach Süden ausgerichteten Hanglagen auf den für die Mancha typischen nährstoffarmen, mit Steinen durchsetzten Sandböden. Nach acht Monaten Reife in Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche wurde der Wein ohne Filtration abgefüllt.

PAGO FLORENTINO 2002 14,00€

 

Bodega Estefania

( Ponferrada – Bierzo )

Oder es geht so: Ein befreundeter Agent – kein Geheimagent, sondern einer, der Kontakte zwischen Produzenten und Händlern vermittelt – lädt sich zum Abendessen ein und stellt ein paar Flaschen auf den Tisch mit der freundlichen Aufforderung: „Probiert die mal!“ Die Weine stammen aus der Region Bierzo, von der man allenfalls mal gehört hat. Die Rebsorte heißt Mencia. Manche sagen ihr eine Verwandschaft mit Cabernet Franc nach, andere bestreiten das. Nach dem Bouquet zu urteilen könnte es aber hinkommen; der Wein in der ersten Flasche riecht nach hellen roten Beerenfrüchten. Was ihm glücklicherweise abgeht, sind die den Genuss des Cabernet Franc oftmals beeinträchtigenden krautigen oder grasigen Noten.
Der Agent schaut uns immer noch erwartungsvoll an. Was halten wir von seinem Wein? Nun, wir sind schwer von ihm angetan. Neben dem schon erwähnten intensiv fruchtigem Bouquet gefällt uns vor allem der äußerst weiche Eindruck, den er im Mund hinterläßt. Das wird auch unseren Kunden gefallen wie wir wissen. Eine Hauptforderung unserer Kunden und vor allem unserer Kundinnen lautet ja: „Ich möchte einen weichen, samtigen Wein!“ Ein Wunsch, den man am besten mit einem erstklassigen, gereiften Burgunder erfüllen könnte, aber die sind rar und vor allem sehr, sehr teuer. Damit soll jetzt nicht suggeriert werden, der Tilenus Joven Envejecido En Roble 2001 sei so etwas wie ein preiswerter Burgunder. Aber ein im besten Sinne gefälliger, weicher Wein mit ordentlichem Volumen ist er schon. Es handelt sich übrigens um eine Semicrianza mit vier Monaten Barriqueausbau.
Da das Weingut über Parzellen mit verschieden alten Rebstöcken verfügt, werden bewährtem spanischen Muster folgend auch eine Crianza und eine Reserva angeboten. Stammt der Jungwein von sechzig Jahre alten Rebstöcken, so stehen für die Crianza achtzig Jahre alte, für die Reserva Pagos de Posada sogar hundertjährige Reben bereit. Sie reifen zehn (Crianza) bzw. fünfzehn Monate (Reserva) in kleinen Fässern aus französischer Eiche und sind dementsprechend konzentrierter als der Jungwein.
Eine Randbemerkung: Ob all die französischen Barriques, die auf den europäischen Weingütern verwendet und schon nach dreimaliger Verwendung wieder ausgemustert werden, tatsächlich aus den endlosen französischen Eichenwäldern stammen, wäre auch mal untersuchenswert. Wichtig ist jedoch vor allem die Feinporigkeit des Holzes im Vergleich zum grobporigeren und preiswerteren amerikanischen. Wenn das Faß dann in Wahrheit aus osteuropäischen Wäldern stammt, soll es uns auch recht sein!

TILENUS JOVEN EN ROBLE 2001 12,00 €
TILENUS CRIANZA 2000 17,00 €
TILENUS PAGO DE POSADA 2000 30,00 €

 

Bodegas Garciarevalo

(Matapozuelos – Rueda)

Einen Anspruch auf Vollständigkeit unseres Sortiments haben wir nie erhoben. Selbst für einen repräsentativen Überblick über die Weinszene der in unserem Sortiment vertretenen Länder bräuchten wir ein Vielfaches der uns zur Verfügung stehenden Ladenfläche, von den Kapitalmitteln einmal abgesehen. Wenn wir also spanischen Weißwein anbieten, dann sparen wir uns „internationale“ Sorten wie Chardonnay und Sauvignon und halten uns an Albariño und Verdejo.
Der Verdejo Tres Olmos der Familie Arèvalo gefällt uns wegen seiner Stoffigkeit und seiner starken und sauberen Aromatik, die an einen Sauvignon erinnert. Nach den Bestimmungen der Region dürfte er auch 15% Sauvignon enthalten, tut er aber nicht. Er ist ein bemerkenswert frischer und schöner Sommerwein!

VERDEJO TRES OLMOS 2003 6,50 €
Italien

 

Vie di Romans

(Mariano del Friuli – Friaul)

Einen anderen Anspruch hat Gianfranco Gallo, der Besitzer des unserer Meinung nach führenden friulanischen Weingutes. Er möchte strukturierte Weine von höchster Komplexität erzeugen, und das gelingt ihm auch. Voraussetzungen für die hohe Qualität seiner Weine sind niedrige Erträge bei zugleich hoher Rebstockdichte, schonende Behandlung mit möglichst wenig Eingriffen und ein ausgedehntes Flaschenlager. Als wir seine Weine im vorigen Jahr erstmals in der ENOTECA präsentierten, fanden sie trotz ihrer nicht gerade niedrigen Preise einen für uns unerwartet großen Anklang bei unseren Kunden.
Die beiden in Barrique ausgebauten Chardonnay Vie di Romans und Vieris Sauvignon finden Sie bei uns noch als 2001er. Durch das eine Jahr zusätzlicher Reife haben sich die Holznoten ideal mit dem Wein verbunden. Aus dem Jahr 2002 kommen jetzt die im Stahltank ausgebauten Champagnis Vieris (Chardonnay) und Sauvignon Piere. Neu in unserem Programm ist der Pinot Grigio Dessimis, der im Barrique ausgebaut ist, wodurch die dunklen, kräftigen Aromen dieser Traube betont werden. Ebenfalls noch verfügbar ist der „deklassierte“ Merlot Maurus 2000. Dieser Wein hat in den letzten Monaten eine interessante Entwicklung durchgemacht: Sein Aromenspektrum hat sich von den hellen Waldbeeren in Richtung Cassis verschoben. Da er bei unseren Kunden sehr beliebt ist, wird er bald ausverkauft sein und durch den 2001er ersetzt werden. Eigentlich ist 2001 ja wieder ein Jahrgang für den etatmäßigen Merlot Voos del Ciamps, aber den möchte der Winzer noch bis zum nächsten Jahr im Keller behalten. Aber er füllt schon mal eine kleinere Menge davon vorzeitig ab – als Maurus 2001.

CHAMPAGNIS VIERIS 2002 16,00 €
CHARDONNAY VIE DIE ROMANS 2001 19,80 €
SAUVIGNON PIERE 2002 18,00 €
VIERIS SAUVIGNON 2001 21,00 €
PINOT GRIGIO DESSIMIS 2002 21,00 €
MAURUS 2000/2001 16,00 €

 

Pieve del Vescovo

(Corzano – Umbrien)

Pieve del Vescovo ist kein neuer Name in der ENOTECA. Schon in früheren Jahren schätzten wir den charmanten Charakter des Basisweins Piovane, und charmant ist in diesem Fall keine gnädige Umschreibung ein leichtes Weinchen. Mit dem Jahrgang 2003 scheint er uns jedoch seriöser, ja nobler geworden zu sein, möglicherweise ein Resultat des Umgestaltungs- und Erneuerungsprozesses, den die nunmehr amerikanischen Besitzer dem 22 Hektar großen Betrieb verordnet haben. Önologe ist jedoch nach wie vor Riccardo Cotarella.
Der Lucciaio bestätigte den Eindruck einer positiven Entwicklung des Weingutes, auch wenn er seinen bisherigen Spitzenplatz in der gutsinternen Hierarchie an den Tezio abtreten mußte (benannt nach dem in Sichtweite gelegenen unter Naturschutz stehenden Monte Tezio). Dieser, eine Cuvee von jeweils 50% Merlot und Cabernet Sauvignon, ist laut Auskunft des Weingutes der erste Super Umbrian der Region. Angesichts der Krise, in der die inflationär auftretenden Super Tuscans mittlerweile geraten sind, erscheint dieses Prädikat etwas unzeitgemäß, aber um einen großartigen Wein handelt es sich allemal!

PIOVANE ROSSO UMBRIA 2003
(Sangiovese, Canaiolo, Gamay, Ciliegiolo)
8,60 €
LUCCIAIO ROSSO UMBRIA IGT 2001
(Merlot,Cabernet, Sangiovese)
19,80 €
TEZIO ROSSO UMBRIA IGT 2001
(Merlot, Cabernet Sauvignon)
34,00€




 

Gianni Masciarelli

(San Martino sulla Marruccina – Abruzzen)

Wenn die im allgemeinen Bewußtsein etwas vernachlässigte Region Abruzzen seit einigen Jahren als Ursprungsgebiet bedeutender Rotweine von sich Reden macht, so ist das nicht zuletzt das Verdienst Gianni Masciarellis. Er hat gezeigt, daß Cabernet und Chardonnay hier Qualitäten erreichen können, die den internationalen Vergleich nicht scheuen müssen. Vor allem aber hat er – wie auch sein Winzerkollege Eduardo Valentino – bewiesen, daß der hier beheimateten Rebsorte Montepulciano d‘Abruzzo Unrecht getan wurde, solange man in ihr nicht mehr als den Lieferanten anspruchsloser Massenweine sehen wollte. Freilich beherrscht auch Gianni Maschiarelli das Massengeschäft. Sein Basiswein, der Montepulciano d‘Abruzzo 2002, immerhin in einer Auflage von einer halben Million Flaschen gefertigt, ist einer unserer Favoriten für den Titel „Sommerrotwein“. Er zeichnet sich durch eine mustergültige Klarheit aus, und da er im Stahltank ausgebaut wurde, besitzt er wenig Tannin und wirkt dadurch sehr süffig.

MONTPULCIANO D‘ABRUZZO 2002 6,60 €
MONTEPULCIANO D’ABRUZZO 1,5 L 2002 11,50 €

 

 
Die hier vorgestellten Weine können am Freitag, dem 25. Juni, und am Samstag, dem 26. Juni, zu den bekannten Öffnungszeiten in der ENOTECA verkostet werden



Enoteca Blanck & Weber GbR
Inh: Werner Blanck und Jürgen Weber
Ludwigkirchstraße 11 • 10719
Öffnungszeiten Mo-Fr 11-20• Sa 10-16 Uhr
Telefon: (030) 88 67 99 60 • Telefax: 88 67 99 61
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