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Unsere
Themen im
Herbst 2006 |
Sehr geehrter Besucher,
bei den folgenden Texten handelt es sich um archivierte Mailingtexte.
Unser aktuelles Produktangebot mit den aktuellen Preisen, finden
Sie unter dem Menüpunkt Enoteca Shop. |
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Weingut Dr. Loosen
(Bernkastel – Mosel)
Das Jahr 2005 setzte die mittlerweile schon lange, fast ununterbrochene Reihe hervorragender Jahrgänge für die deutschen Winzer fort. Auf einen durchwachsenen Sommer folgte ein warmer und sonniger Herbst. Die Trauben konnten langsam und gleichmäßig reifen. Das ergab im Falle des Weinguts Dr. Loosen sehr elegante, feinfruchtige Weine mit einer saftigen, reifen Säure, viel Charme und Finesse. Ernst Loosens Lagenweine – von den Kabinettweinen bis zu den Trockenbeerenauslesen – entstammen einigen der besten Lagen der Mittelmosel. In der Regel werden sie nicht trocken ausgebaut. Eine Ausnahme stellt in diesem Jahr der Riesling trocken Bernkasteler Lay dar. Der tiefgründige, verwitterte Blauschieferboden verleiht ihm einen sehr kräftigen und zugleich fruchtbetonten Charakter. Unsere Wahl fiel des weiteren auf den Riesling Kabinett Wehlener Sonnenuhr. Die Wehlener Sonnenuhr ist ein sehr steiler Weinberg mit flachgründigen blauen Schieferböden. Er ist laut Loosen Ursprung einer der elegantesten und feinduftigsten Weißweine der Welt. Rieslinge aus dieser Lage präsentieren sich schon im jugendlichen Stadium sehr offen und charmant. Ganz anders die Weine aus dem Ürziger Würzgarten: exotisch-würzig mit großer Tiefe und einem Hauch von Gewürztraminer. Der Ürziger Würzgarten ist ein nach Süden ausgerichtetes steiles Amphitheater aus Rotliegendem. Weine aus dieser Lage sind keine Schnellstarter, dafür aber langlebig und somit die richtige Adresse für unsere Spätlese aus Loosens umfangreicherem Sortiment. Unsere Auslese trägt dann wieder die Herkunftsbezeichnung Wehlener Sonnenuhr. Natürlich finden Sie aus dem Jahrgang 2005 bei uns auch wieder den Riesling Villa Loosen in der Literflasche und den Riesling QbA Blauschiefer. Beide Weine sind trocken ausgebaut.
RIESLING VILLA LOOSEN QBA TROCKEN 1 L .......................................7,40 €
RIESLING TROCKEN BLAUSCHIEFER 2005 ...........................................8,60 €
RIESLING TROCKEN BERNKASTELER LAY 2005 ................................10,80 €
RIESLING KABINETT WEHLENER SONNENUHR 2005 ..........................10,80 €
RIESLING SPÄTLESE ÜRZIGER WÜRZGARTEN 2005 ..........................15,00 €
RIESLING AUSLESE WEHLENER SONNENUHR 0,375 L 2005 .............14,80 €
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Weingut J.L.Wolf
(Forst – Pfalz)
Seinen zahlreichen Auszeichnungen konnte Ernst Loosen im vergangenen Jahr eine weitere hinzufügen. Auf der vom englischen „Wine Magazine“ ausgerichteten „International Wine Challenge“ wurde er zum „White Winemaker of the Year“ ernannt. Daß er sich auch aufs Rotweinmachen versteht, beweist er einmal mehr mit seinem Pinot Noir 2005 aus seinem Pfälzer Weingut. Mit ihm ist Loosen ein wunderbar süffiger Spätburgunder gelungen, der sich auch wegen seines Preises als vorzüglicher Alltagswein empfiehlt.
PINOT NOIR 2005 ....................................................................................8,80 € |
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Wer sich für deutsche Rotweine interessiert, findet in der ENOTECA zur Zeit drei interessante Angebote. Der Spätburgunder „Ernst Combé“ 2003 von Rainer Wachtstetter ist ein kraftvoller und komplexer Wein, in dessen Geschmacksbild sich die aus 14,5 Monaten Barriqueausbau resultierenden Holznoten sehr gut einfügen. Bei der Bundesweinprämierung 2005 der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) erhielt er als einer von 50 Weinen den „Goldenen Preis Extra“ und konnte sich in der Kategorie „Spätburgunder Trocken“ unter den 10 Besten plazieren (19,80 €)
Ebenfalls unter die besten 50 in der Wertung der DLG hat es in diesem Jahr die Cuvée „Ernst Combé 2004“ geschafft. In ihr finden sich die Rebsorten Lemberger, Spätburgunder, Cabernet Cubin und Merlot (21,00 €).
Daß man hierzulande auch ernstzunehmende Cabernet Sauvignons zustande bringen kann, beweist der Pfälzer Philipp Kuhn. Sein Cabernet Sauvignon 2004 interpretiert das Thema Cabernet auf deutsche Art: fein strukturiert mit Aromen von Waldbeeren erscheint er etwas leichter als ein klassischer Bordeaux; das Traubenmaterial ist aber vollständig ausgereift und weist keinerlei grüne Noten auf. (23,00 €).
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La Martinelle
(La Fare – Côtes du Ventoux)
Mit Aplomb war er gestartet: der erste Jahrgang des Martinelle Côtes du Ventoux von Corinna Kruse. Auf Initiative der Zeitschrift „Feinschmecker“ hatte eine internationale Jury von Weinexperten 100 Weine in 10 verschiedenen Kategorien ausgewählt .Eine besondere Empfehlung als „Best Buy“ in der wichtigen Kategorie „Weine, die man immer zu Hause haben sollte“ verschaffte der jungen deutschen Winzerin einen Traumstart und die als Bezugsadresse genannte ENOTECA Blanck und Weber hatte ebenfalls Grund zur Freude. Nach einiger Zeit jedoch entwickelte sich der Wunderwein zum Problemwein. „Wenn er gut ist, ist er gut“, lautete unser Kommentar, wenn Kunden uns nach unserem Urteil fragten. Für einen Wein ist das ein etwas zweifelhaftes Kompliment, und so sahen wir uns gezwungen, ihn aus dem Regal zu nehmen. Was war passiert?
In Ihrem Bestreben, einen Wein mit möglichst wenigen kellertechnischen Eingriffen zu produzieren, hatte Corinna Kruse es offenbar etwas übertrieben. Es waren wohl weniger die Vergärung und der Ausbau des Weines in Zementtanks, statt in den mittlerweile Standard gewordenen temperaturkontrollierten Edelstahltanks, die sich verhängnisvoll auswirkten. Vielmehr war es wahrscheinlich der Verzicht auf jegliche Filtrierung und Schönung bei gleichzeitig minimaler Schwefelung, der den Wein schließlich „umkippen“ ließ.
Inzwischen ist der zweite Jahrgang des Weines fertiggestellt, und die Winzerin hat uns versichert, dieses Mal bei der Vinifikation etwas vorsichtiger vorgegangen zu sein. Der Qualität hat es nach unserem Eindruck keinen Abbruch getan. Der Martinelle Côtes du Ventoux 2005 ist ein wunderbar fruchtiger, zugleich kraftvoller wie sanfter Wein, den man auch nach unserer Meinung immer zu Hause haben sollte. Die verwendeten Rebsorten sind die für die untere Rhône typischen: überwiegend Grenache und Syrah, außerdem ein wenig Cinsault, Carignan und Mourvedre.
CÔTES DU VENTOUX AOC 2005 .........................................................8,00 €
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Rafael Cambra
(Onteniente – Valencia)
Unser zweites Problemkind des vorigen Winters hieß passenderweise Dos, und auch dieser Wein bekommt bei uns eine zweite Chance. Zwar ist Rafael Cambra Winzer nur im Nebenberuf – hauptsächlich leitet er eine der größten Rebschulen Spaniens – aber vorher hatte er schon eine önologische Ausbildung absolviert und sich auch Berufserfahrung als Weinmacher angeeignet.
Dies bewahrte ihn jedoch nicht davor, in der Phase des malolaktischen Säureabbaus einen entscheidenden Fehler zu begehen, wie er ohne Zögern einräumte. (Der malolaktische Säureabbau ist ein unverzichtbarer Bestandteil im Entstehungsprozeß eines jeden Rotweins, bei dem die aggressive Apfelsäure in Milchsäure umgewandelt wird).
Tatsächlich sind Corinna Kruse und Rafael Cambra nicht die einzigen Winzer, die wir bitten mußten, ihre oxidierten Weine zurückzunehmen. Fehler im Vinifikationsverfahren oder auch die Verwendung fehlerhafter Korken sind Pannen, die selbst den versiertesten Weinmachern passieren.
Auch der Dos hatte in der ENOTECA einen fulminanten Start. Dieser Verschnitt aus Cabernet-Sauvignon- und Cabernet.Franctrauben von relativ jungen Reben läßt sich vielleicht am besten als Bordeauxwein in mediterranem Stil beschreiben und entspricht mit seinem moderaten Preis in etwa dem, was auch der fortgeschrittene Weinfreund immer sucht, aber kaum zu finden erwartet.
Vor der Zwei steht die Eins. Rafael Cambras Uno stammt von sehr alten Monastrellreben. Auf natürliche Weise ertragsreduziert, präsentiert er sich ungemein kraftvoll, dicht und mit langem Nachhall.
DOS RAFAEL CAMBRA 2004 ...................................................................8,50 €
Uno Rafael Cambra 2002 .................................................................17,80 €
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Dominio de Berzal
(Banos de Ebro – Rioja)
Wer das ENOTECA-Programm kennt, weiß, daß wir Weine mit klarer, deutlicher Primärfrucht favorisieren. Dies gilt auch für solche aus der traditionsreichen nordspanischen Region Rioja, für die ein langdauernder Holzausbau, der sich auch geschmacklich bemerkbar machte, lange Zeit stilprägend war.
Seit einigen Jahren gibt es jedoch eine ganze Reihe von Bodegas, die einen modernen, fruchtbetonten Weinstil pflegen. Einige von Ihnen konnten Sie bei uns kennenlernen – u.a. die Bodega Dominio de Berzal. Vor allem die Crianza hat sich eine treue Anhängerschaft erworben. Wir sind überzeugt, daß die nun in den Verkauf gelangende Crianza 2003 auf mindestens ebenso großen Anklang stoßen wird wie ihre beiden Vorgänger.
Sie besteht zu 90% aus Tempranillo von über 30 Jahre alten Rebstöcken. Die übrigen 10% entfallen auf Garnacha, Graciano und Mazuelo. Außerdem befindet sich eine Seleccion Privada im Angebot. Sie basiert auf Trauben von mehr als 100 Jahre alten Rebstöcken und wird ebenfalls 12 Monate in Barriques ausgebaut, die jedoch im Unterschied zu den für die Crianza verwendeten Fässern überwiegend aus Frankreich stammen.
Der Betrieb der Familie Berzal verfügt über insgesamt 50 Hektar Rebfläche. Der Hauptanteil liegt in der Rioja Alavesa, einige Parzellen befinden sich auch in der Subregion Rioja Alta. Verantwortlich für die Weinbereitung ist eine deutsche Önologin.
RIOJA DOMINIO DE BERZAL CRIANZA 2003 ........................................11,90 €
Rioja Dominio de Berzal Crianza 2003 Magnum ........................25,00 €
Rioja Dominio de Berzal Selección Privada 2001 ....................23,50 €
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Corte Manzini
(Castelvetro – Emilia Romagna)
So beliebt er einst war, so berüchtigt ist er heute: der Lambrusco. Vor dreißig Jahren durfte er auf keiner Party fehlen. Aber in dem Maße, wie die Generation der damaligen Lambruscokonsumenten das Weintrinken erlernte, fiel er der Verachtung anheim. Sein weißer Gegenpart, der Prosecco, ebenfalls nicht trocken und meist von zweifelhafter Qualität, avancierte inzwischen jedoch zum Lifestyleaccessoire aller Italophilen. Schon vor einigen Jahren schrieben wir, daß der Lambrusco beste Voraussetzungen besitzt, zu einem neuen Kultgetränk zu werden. Darauf warten wir immer noch! Vielleicht klappt es ja mit den Produkten der Kellerei Corte Manzini. Immerhin befindet sich diese in der Nachbarschaft von Maranello, wo die Ferraris gebaut werden. Wir haben es nicht überprüft, vermuten jedoch stark, daß auch in der dortigen Werkskantine Lambrusco ausgeschenkt wird. Nicht nur, weil er ein Wein für diejenigen ist, die schon alle teuren Weine der Welt getrunken haben und sich nun – vom Luxus gelangweilt – auf die wahren Werte besinnen, sondern auch, weil er wild und leidenschaftlich ist. Der Lambrusco Secco Bolla Rossa schäumt beim Einschenken natürlich heftig, er schmeckt nach roten Beeren, ist herb und erfrischend und mit seinen 11,5% Alkohol ein idealer Begleiter zu Pizza, Pasta, Salami und Zampone (gefüllter Schweinsfuß – eine emilianische Spezialität). Wenn Sie Ihre Gäste jedoch so richtig schocken wollen, bieten Sie ihnen als Aperitif den Lambrusco Grasparossa di Castelvetro Amabile an. Wer den Mut hat, ihn zu probieren, wird überrascht sein, daß dieser Lambrusco von 40 Jahre alten Rebstöcken mit seinen 40 Gramm Restzucker je Liter überhaupt nicht süß schmeckt, sondern dank einer reichlich vorhandenen Säure eine angenehm herbe Fruchtigkeit besitzt.
LAMBRUSCO GRASPAROSSA DI CASTELVETRO SECCO .....................8,80 €
LAMBRUSCO GRASPAROSSA DI CASTELVETRO AMABILE ................10,50 €
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| Die hier vorgestellten Weine können am Freitag, dem 27.10. und am Samstag, dem 28.10. zu den bekannten Öffnungszeiten in der ENOTECA verkostet werden |
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Enoteca Blanck & Weber GbR
Inh: Werner Blanck und Jürgen Weber
Ludwigkirchstraße 11 10719
Öffnungszeiten Mo-Fr 11-20 Sa 10-16 Uhr
Telefon: (030) 88 67 99 60 Telefax: 88 67 99 61 mail@enoteca-blanck.de

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