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Unsere Themen im
April 2010

Sehr geehrter Besucher,
bei den folgenden Texten handelt es sich um archivierte Mailingtexte. Unser aktuelles Produktangebot mit den aktuellen Preisen, finden Sie unter dem Menüpunkt "Enoteca Shop".

  Italien

Morgante

punkt

Torre dei Beati

  Spanien
punkt

Pago de los Capellanes

  Deutschland
punkt

Philipp Kuhn

punkt Matthias Gaul
punkt Bassermann Jordan
punkt Juliusspital

 
Italien

Morgante
(Grotte - Sizilien)

Seit nunmehr zehn Jahren sind die Weine der Familie Morgante ein fester Bestandteil des ENOTECA-Sortiments. Die Jahrgangswechsel gehen relativ ‘geräuschlos’ über die Bühne, denn die Jahrgangsunterschiede fallen in Sizilien in der Regel gering aus, und am Preis hat sich im Lauf der Jahre auch wenig geändert. Wenn nun aber Carmelo Morgante den 2008er als besten Jahrgang bezeichnet, den sie bislang im Keller hatten, ist dies Grund genug, wieder einmal auf die beiden Weine dieser Kellerei aufmerksam zu machen.
Aushängeschild des Betriebes ist der Nero d’Avola Don Antonio, ein Wein von konstant hoher Qualität, dessen bisher erzeugte zehn Jahrgänge vom italienischen Weinführer ‘Gambero Rosso’
achtmal mit der Höchstnote der 3Gläser ausgezeichnet wurde.
Etwas weniger konzentriert und mehr auf seine Aufgabe als Alltagswein hin konzipiert ist der ‘normale’ Nero d’Avola, der auch in den vorangegangenen Jahren immer ein hervorragendes Preis - Qualitätsverhältnis bot. Die besondere Qualität des 2008er zeigt sich nicht, wie man vermuten könnte, in einer höheren Konzentration (die hier auch gar nicht notwendig wäre), sondern in einem sehr klaren Geschmacksbild, in dem sehr deutlich die Komponenten von dunkler Kirsche, Pflaume und kleinen schwarzen Beeren auszumachen sind.

NERO D’AVOLA 2008 ..... 8,60 €
DON ANTONIO 2005 ..... 22,50 €

Torre dei Beati
(Loreto Aprutino-Abruzzen)

Zweifellos ist der Montepulciano d’Abruzzo von Torre dei Beati ein sehr guter Wein. Das sehen auch viele unserer Kunden so, die ihm seit Jahren die Treue halten. Dennoch überraschte uns vor einigen Monaten die Entscheidung der Jury des ‘Gambero Rosso’, diesen Wein mit der Höchstnote, den begehrten 3 Gläsern, auszuzeichnen. Diese sind normalerweise Weinen einer höheren Preisklasse vorbehalten. Aber vielleicht wollte die Jury damit auch zu einem Teil die Arbeit von Fausto Albanesi und Adriana Galasso würdigen, die, seit sie vor gut zehn Jahren dieses Weingut kauften, mit viel Engagement eine biologische und handwerklich orientierte Produktionsweise verfolgen.
Was der ‘Gambero Rosso’ über ihren Montepulciano 2007 schrieb, trifft unseres Erachtens auch auf den 2008er zu: ‘Er verzaubert durch sein typisches, komplexes Bukett, durch seine makellose, lebhafte Frucht, sowie einen vollen, konzentrierten und sich zunehmend entfaltenden Geschmack.’

MONTEPULCIANO D’ABRUZZO 2008 ..... 8,40 €

 

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Spanien

Pago de los Capellanes
(Pedrosa de Duero - Ribera del Duero)

Jahrgangswechsel auch bei diesem Ribera-Weingut! Spitzenbetriebe wie Pago de los Capellanes zeichnen sich dadurch aus, daß ihre Weine auch in vermeintlich schwachen Jahren wie 2007 nicht ‘wackeln’. Dieser Hinweis betrifft die Crianza (90% Tempranillo, 10% Cabernet Sauvignon) . Aus dem Jahr 2008 stammt der Joven Roble (80% Tempranillo, 10% Cabernet Sauvignon und 10% Merlot), der sich nach fünf Monaten Barriqueausbau mit jugendlich frischer, zupackender Frucht präsentiert; die Reserva (100% Tempranillo) entstammt dem allgemein als sehr gut eingestuften Jahrgang 2006.

JOVEN ROBLE 2008 ..... 12,00 €
CRIANZA 2007 ..... 23,00 €
RESERVA 2006 ..... 35,00 €

 

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Deutschland

Philipp Kuhn
(Laumersheim - Pfalz)

In den letzten 6 - 8 Wochen vor der letztjährigen Ernte herrschten in den deutschen Weinanbaugebieten nahezu perfekte Bedingungen. Daher erscheint es nur folgerichtig, daß die Verkostung der Weine des Jahrgangs 2009 von Philipp Kuhn keine Schwachpunkte offenbarte. Die Erfahrung mit anderen Produzenten lehrt allerdings, daß dies keineswegs selbstverständlich ist.
Mit dem Jahrgang 2009 bekommen Kuhns Weine teilweise neue Bezeichnungen, die das zukünftige gemeinsame EU-Weinrecht vorwegnehmen. Die Etiketten der Basisweine enthalten künftig keine Orts- und Lagennamen mehr. Nur Rebsorte, Erzeuger und Region (in diesem Fall Pfalz) werden genannt Den zulässigen Zusatz Tradition behalten sowohl der Riesling wie auch der Weißburgunder. Auf Prädikate wie Kabinett oder Spätlese verzichtet Philipp Kuhn schon seit Jahren. Die Weine gehobener Qualität werden mit dem Ortsnamen (in diesem Fall Laumersheim) und dem Bodentyp, auf dem sie wachsen, bezeichnet. Lagennamen sind den Ersten Gewächsen vorbehalten.
Was die vieldiskutierte Frage Reinzuchthefen oder Spontanvergärung betrifft, so ist Kuhn Pragmatiker. Bei den Basisweinen kommen überwiegend Reinzuchthefen zum Einsatz, mit steigendem Qualitätsanspruch steigt der Anteil der spontan vergorenen Trauben auf bis zu hundert Prozent. Aber auch bei den Spitzenweinen würde Kuhn die Gärung mit Reinzuchthefen einleiten, wenn es die Situation erforderte.
Wichtiger ist ihm die Frage des Lesezeitpunktes. Dabei sind für jeden Wein drei Lesedurchgänge die Regel: der früheste für die Frische, die beiden folgenden für die Aromatik und die Konzentration.
Die meistgefragten Weine des Sommers dürften der erstmals von uns angebotene Rosé und der wegen seines niedrigen Alkoholgehalts von 10,5% sehr populäre Leichte Reben sein. Diese und alle übrigen Weißweine werden ausschließlich im Stahltank ausgebaut, was ihre Klarheit und feine Mineralität unterstreicht. Das andere Ende der Skala besetzt der ebenso kraftvolle wie aromatisch differenzierte Weißburgunder Großes Gewächs 2008.
So richtig bekannt geworden ist Philipp Kuhn zunächst durch seine Rotweine, von denen die neuen Jahrgänge erst später erscheinen werden. Nicht verschweigen wollen wir jedoch, daß der Spätburgunder Tradition 2008 als Faßprobe (ab Juni erhältlich) einen hervorragenden Eindruck hinterließ.

PHILIPPS ROSÉ 2009 ..... 8,40 €
PHILIPPS LEICHTE REBEN 2009 ..... 7,90 €
WEISSBURGUNDER TRADITION 2009 ..... 8,60 €
RIESLING TRADITION 2009 ..... 8,80 €
BLANC DE NOIR ‘VOM KALKSTEINFELS’ 2009 ..... 13,20 €
GRAUER BURGUNDER “VOM LÖSS” 2009 ..... 13,20 €
WEISSER BURGUNDER ‘VOM KALKSTEINFELS’2009 .....12,70 €
CHARDONNAY 2009 ..... 12,70 €
SAUVIGNON 2009 ..... 12,70 €
RIESLING ‘BURGWEG’ 2008 .....14,00 €
RIESLING ‘VOM KALKSTEINFELS’ 2009 ab Juni .....14,00 €
SPÄTBURGUNDER ‘TRADITION’ IM HOLZFASS GEREIFT ab Juni ..... 13,00 €

Weingut Stephanshof - Matthias Gaul
(Grünstadt-Asselheim - Pfalz)

Von Laumersheim (Kuhn) nach Asselheim (Gaul) sind es nur wenige Kilometer. Beide Orte liegen in der nördlichen Pfalz und haben damit keinen Anteil an den berühmten Lagen der Mittelhaardt. Daß aus dieser Gegend einmal Weine kommen könnten, die denen der berühmten Weinorte Deidesheim, Wachenheim und Forst qualitativ gleichwertig wären, erschien vor nicht einmal zwanzig Jahren noch ganz undenkbar. Inzwischen wissen wir es besser und das verdanken wir neben etlichen anderen dem Laumersheimer und dem Asselheimer.
Den spezifischen Charakter der Weine Matthias Gauls machen neben der Handschrift des Winzers die kalkhaltigen Böden der Weinberge aus, die in fast allen Weinen sehr gut herauszuschmecken sind. Die Hauptrebsorte ist auch hier der Riesling, doch nehmen Grauburgunder und die Weißburgunder-Chardonnay Cuvée Pas de Deux in der Wertschätzung unserer Kunde einen vergleichbaren Rang ein, und die Liebhaber von Spätburgundern finden im Spätburgunder t.c. (die Abkürzung steht für ‘terrain calcaire’) eine willkommene Alternative zu deutlich teureren Vertretern dieser Rebsorte. Einen besonderen Hinweis in Hinblick auf die nahende Spargelsaison verdient die Scheurebe, die mit ihrer ausdrucksvollen Aromatik an Sauvignon erinnert.

GRAUBURGUNDER 1L ..... 7,00 €
SCHEUREBE 2009 ..... 6,50 €
RIESLING T’C. 2009 ..... 7,00 €
RIESLING KALLSTADTER SAUMAGEN 2008 ..... 13,00 €
PAS DE DEUX WEISS 2009 .....10,00 €
PAS DE DEUX ROT 2008 ..... 8,80 €
SPÄTBURGUNDER T’C. 2008 ..... 11,50 €

 

Bassermann Jordan
(Deidesheim - Pfalz)

Schon vor einigen Jahren ist dieses traditionsreiche Weingut aus dem Besitz der Familie Bassermann in den eines Investors übergegangen, der sich auch bei einigen anderen Weingütern engagiert. Seither wurden auf dem Weingut ein Hotel der 5 Sterne Kategorie mit zwei Restaurants eingerichtet und die baulichen Voraussetzungen für die Kellerarbeit verbessert. Ansonsten herrscht im Kernbereich, der Weinherstellung, Kontinuität mit, was die Qualität betrifft. leichter Aufwärtstendenz. Diese machte sich für uns bei der kürzlich abgehaltenen Jahrgangsprobe speziell bei den Rotweinen bemerkbar, denen wir bislang noch etwas distanziert gegenüberstanden. Dieses Mal aber sagten wir aus ganzem Herzen ‘Ja’ zum Spätburgunder 2008 und der Spätburgunder-Merlot-Cuvée Deux Nez 2007. Und dies obwohl uns keine Aufklärung darüber zuteil wurde, auf welche zwei Nasen dieser französische Name (oui, oui der Wein hat élégance) anspielt. Jedenfalls zuckten Betriebsleiter Gunter Hauck und Kellermeister Ulli Mell auf unsere diesbezügliche Frage nur vielsagend mit den Achseln.
Eine Änderung gibt es bei den Weißweinen: der Riesling aus der Lage Forster Ungeheuer wird künftig nicht mehr als Kabinett verfügbar sein. Der VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter), dem auch das Weingut Bassermann Jordan angehört, zählt diese zu den Ersten Lagen, die die Voraussetzung für Große Gewächse mitbringen. Und eine große Lage sollte nicht als Kabinett vermartet werden. Wir haben uns vom Riesling Forster Ungeheuer 2008 noch einen Vorrat gesichert. Mal sehen, wie weit er reicht.

WEISSER BURGUNDER 2009 ..... 8,40 €
GRAUER BURGUNDER 2009 ..... 9,30 €
CHARDONNAY 2009 ..... 9,30 €
SAUVIGNON 2009 ..... 9,30 €
MUSKATELLER 2009 .....11,50 €
RIESLING KABINETT 1 Liter 8,60 €
RIESLING KABINETT FORSTER UNGEHEUER 2008 ..... 11,00 €
SPÄTBURGUNDER 2008 ..... 11,50 €
SPÄTBURGUNDER & MERLOT ‘DEUX NEZ’ 2007 ..... 22,00 €

Juliusspital
(Würzburg - Franken)

Den vielleicht besten Jahrgang seiner 45jährigen Arbeit als Kellermeister habe Bernhard Then mit dem 2008er präsentiert, schreibt Stuart Pigott in seiner Weinkolumne vom 7.3.2010 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Eingeleitet wird die Kolumne mit der rhetorischen Frage, ob ein Weingut mit 150 Hektar Betriebsfläche (immerhin das zweitgrößte in Deutschland) bei den heutigen Lohnkosten noch in der Lage sei, Topqualitäten zu erzeugen. Daß dies möglich sei, beweise kein Betrieb besser als das Juliusspital, meint der Verfasser.
Das Juliusspital, eine Stiftung die auf das Jahr 1576 zurückgeht, verfügt über Flächen in fast allen bekannten fränkischen Lagen. Für uns hatte bei unserer Jahrgangsverkostung die Renommierlage Würzburger Stein die Nase vorn, aus der wir den Silvaner Kabinett und den Weißburgunder Kabinett ausgewählt haben. Daneben finden Sie in unserem Sortiment den Silvaner Dettelbacher Bergrondell in der Literflasche an - zweifellos eines der besten Angebote in dieser Kategorie.

SILVANER DETTELBACHER BERGRONDELL 2009 1Liter ..... 8,30 €
SILVANER KABINETT WÜRZBURGER STEIN 2009 ..... 13,40 €
WEISSBURGUNDER WÜRZBURGER STEIN 2009 ..... 13,40 €

 

 

 

Die hier vorgestellten Weine können am Freitag, den 30.4.2010 zu den bekannten Öffnungszeiten in der ENOTECA verkostet werden.

 

Enoteca Blanck & Weber GbR
Inh: Werner Blanck und Jürgen Weber
Ludwigkirchstraße 11 • 10719
Öffnungszeiten Mo-Fr 11-20 Uhr • Sa 10-16 Uhr
Telefon: (030) 88 67 99 60 • Telefax: 88 67 99 61
mail@enoteca-blanck.de